Netzkultur

Deichkind – Like Mich Am Arsch (Leider Geil)

Deichkind – Like Mich Am Arsch (Leider Geil)

Ungefähr alle sechseinhalb Jahre möchte ich aus aktuellem Anlass einen Song von Deichkind zum Besten geben. Ging es damals bei „Ich und mein Computer“ noch um das persönliche Unvermögen und angenervt sein ob der dysfunktionalen häuslichen Informationstechnologie, so haben wir es nun mit einer bizarren, fragwürdigen und verzerrten Kultur innerhalb der sozialen Netzwerke, insbesondere auf Facebook und Youtube, zu tun. Das Video parodiert dabei…

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Fotowalk mit Nürnbergs Instagram-Szene

Fotowalk mit Nürnbergs Instagram-Szene

Instagram wurde durch mich lange Zeit vernachlässigt. Zwar habe ich schon länger einen Account dort, vollständig überzeugt hat mich die kleine App noch nie. Es gibt beispielsweise keine Möglichkeit, vom Desktop aus zu arbeiten. Man ist auf das quadratische Bildformat beschränkt, was einigen Fotos nicht gut tut, und zuweilen erhärtet sich der Eindruck, so mancher User kümmere sich mehr um…

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Plague App

Plag** App – Interessantes virales Netzwerk

Nichts erscheint derzeit schwieriger als ein neues soziales Netzwerk zu etablieren. Wir haben alles, was man braucht und nichts braucht man weniger als ein weiteres Netzwerk um die selben Kontakte, die man schon auf den bestehenden Netzwerken hat, neu zu kontaktieren. Beispielsweise ist das so vielversprechend wie kritisch beäugte Ello schon wieder in den ewigen sozialen Jagdgründen verschwunden. Obwohl wir uns…

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Sugar-Ray-Banister-2014-06-27-09-57-53

Und auf einmal ist die Facebook Fanseite gesperrt

Facebook hat meine Sugar Ray Banister Fanpage gesperrt. Nachvollziehbare Gründe dafür gibt es keine, eine Vorwarnung gab es auch nicht. Im Gegensatz zu Twitter oder Tumblr, wo wirklich so einiges geht, schaut Facebook schon etwas genauer auf inhaltliche Sauberkeit. Nun habe ich mit meiner Seite gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen, meint Facebook mit seiner Sperre ausdrücken zu wollen. Welche genau, bleibt…

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16 richtige Momente im Mai 2014

16 richtige Momente im Mai 2014

Der Mai war ein extrem aufregender, tempo- und ereignisreicher Monat wie sonst kaum einer. Die Kamera kam fast nicht hinterher all die bezaubernden Momente festzuhalten und ich komme gerade auch mit dem Fotobloggen nicht hinterher. Man möge es mir verzeihen. Hier eine nur an der Oberfläche schrammende Auswahl. Kleine Wanderung die am Eingang zum Doggerstollen in der Houbirg mündete. Bizarres…

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Gefahrengebiet-Klobürste in Nürnberg

Gefahrengebiet-Klobürste in Nürnberg

In Nürnberg steht die Kommunalwahl an. Die Stadt ist mit Wahlplakaten aller Couleur zugepflastert und auch ein paar Werke, die nicht unbedingt einer Partei zuzuordnen sind, mischen sich darunter. Mit dabei ist eine adäquate Abbildung einer Klobürste auf schwarzem Grund mitten in Nürnberg Gostenhof. Die Klobürste war jüngst noch Symbol für den Widerstand gegen die Einrichtung einer Gefahrenzone in Hamburg und gegen…

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Vom Versuch, verschlüsselt zu kommunizieren

Vom Versuch, verschlüsselt zu kommunizieren

Netzpolitik.org hat sich mal den Spaß gemacht, die diversen Landtage anzuschreiben. Sie wollten wissen, wie man eigentlich mit ihnen verschlüsselt kommunizieren kann und ob es interne Richtlinien gibt, wann was verschlüsselt werden muss. Habt ihr schon mal versucht, einem Abgeordneten oder einer Behörde eine verschlüsselte Mail zu senden? Wenn es sich nicht gerade um Bundes- oder Landesdatenschutzbeauftragte handelt, die glücklicherweise…

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9 richtige Momente im Dezember 2013

9 richtige Momente im Dezember 2013

Das Mobiltelefon beobachtete im Dezember zum Glück nicht alles. In diesem Monat verschieben sich traditionell die Prioritäten in Richtung Vorweihnachtschaos, zwanghafter Konsum von zweifelhaften alkoholhaltigen Getränken und die Zusammenkunft von Vergangenheit und Gegenwart in Form von Heimatbesuchen. Besinnung findet auch statt, aber meist erst nach Weihnachten. Das war eigentlich nur ein Nachmittag in Frankfurt aber genug um zu sagen, dass…

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Hashtags für Nürnberg: #nuetiful und #nuegly

Hashtags funktionieren immer dann besonders gut, wenn es um ein gemeinsames Thema oder ein gemeinsames Erlebnis geht. Populär, und von mir weitestgehend ignoriert, ist der #tartort, der praktisch jeden Sonntag massiv durch die Timelines schwappt. Mindestens genauso ereingnisbezogen aber zusätzlich mit einer räumlichen Begrenzung sind Hashtags für Konferenzen und Happenings. Teilnehmer taggen und verbreiten mit dieser fast schon zur Kulturtechnik…

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Ach, übrigens… No.7: Stadtmusik, Netzbeziehungen, Nachnutzung der Quelle, Open Data, Drive aus Nürnberg

Ach, übrigens… No.7: Stadtmusik, Netzbeziehungen, Nachnutzung der Quelle, Open Data, Drive aus Nürnberg

Gibt es Musik, die Nürnberg als Stadt in Töne oder Songtexte fasst? Bei Erlangen fällt mir Max Goldt ein, aber sonst? Also noch was anderes als das eher prollige NBG von BRAK’LUL? Berlin wurde da schon öfter vertont und seit einiger Zeit existiert auch ein großartiger Soundtrack für eine nächtliche Fahrt durch die Stadt. Transit Berlin heist das Album von…

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Microfilmchen

Vine Microfilmchen

So langsam springe ich ja auch nicht mehr auf jeden Hype auf, der so durchs Netz schwappt. Die Erfahrung zeigt, dass so manche Dienste schneller verschwinden, als sie gekommen sind. Ist ein Dienst erstmal verschwunden, dann steht man meist da und staunt, wie der ganze eigene Input einfach so mit untergehen konnte. Nun können Dienste aber auch tolle Communities mitbringen….

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Ironblogger in Franken

Ironblogger in Franken

Sie bestehen eigentlich schon eine ganze Zeit, schwappen schon seit einem Jahr durch Deutschland, sie kommen aus Bosten und nun gibt es sie auch in Nürnberg bzw. in Franken: die Ironblogger. Mal schnell einen Link posten, etwas interessantes twittern, ein Bild hochladen – es ist sehr einfach geworden, Inhalte mit Anderen zu teilen. Aber diese Inhalte verschwinden innerhalb kürzester Zeit…

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Aufstand in Istanbul [Updates]

Aufstand in Istanbul [Updates]

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier einen Sonderbeitrag leisten. Ein mehr oder weniger kritischer Blick auf Istanbul bzw. auf den Stadtteil Tarlabaşı war ja bereits Thema in diesem Blog. Tarlabaşı grenzt an einer Ecke unmittelbar an den Taksim Platz, also in der Gegend in Istanbul, in der sich derzeit die Unruhen zentrieren. Nun sind die Medien gerade voll mit Nachrichten von den…

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When you really live in…

When you really live in…

Ein superlustiges Meme schwappt gerade durchs Netz. Auf diversen mehr oder weniger anonymen Tumblr-Blogs wird aufs amüsanteste Lokalkolorit mit animierten „Reaction-GIFs“ verwoben. Man kann anhand unzähliger kleiner Clips sehr gut überprüfen, ob man in der jeweiligen Stadt wirklich lebt, oder ob man vielleicht doch nur so ein ignoranter Fatzke ist. Zur Überprüfung bereit stehen unter anderem: Berlin Hamburg München Wien Hannover…

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Pinterest

Gebt Pinterest ne Chance!

Neue Dinge passieren ja die ganze Zeit und seit einiger Zeit passiert der Bild-Bookmarking-Sharing-Dienst Pinterest. Nach wie vor bekommt man nur auf Einladung Zugang zu dem Netzwerk, was aber keine sehr große Hürde darstellt und eher als Marketingaktion zu verstehen ist, denn als Beschränkung um den Kreis der Betatester klein zu halten. Erklärt wurde der Dienst bereits ausreichend: Nutzer fischen…

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Tote digitale Briefkästen

Tote digitale Briefkästen

Es gibt in Nürnberg mittlerweile den zweiten „Dead Drop„! Dead Drops sind ein anonymes, offline Peer-to-Peer Filesharing-Netzwerk im öffentlichen Raum. USB-Speichersticks werden so in Wände, Gebäude oder Kantsteine eingebaut, dass sie für jeden öffentlich zugänglich sind. Man schließt einen Laptop an einem Haus, der Wand oder dem Pfosten an und teilt Lieblingsdateien mit allen anderen. Jeder Dead Drop wird bis…

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re:publica 2010 hinterher

re:publica 2010 hinterher

Puh, das wars schon wieder. Drei Tage Nerdtum in Reinform. Schales Licht allerorten von den kleinen Displays in die viele Augenpaare starrten, wenn denn mal Netz da war. Für eine Onlinekonferenz musste man auffällig oft aufs WLAN und auch auf eine Mobilfunkverbindung verzichten. Aber offline ging genug auf den ganzen Panels und Vorträgen. Am zweiten Tag war etwas Pause für…

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re:publica 2010 bisher

re:publica 2010 bisher

Puh, erster Tag. Ich kann die Eindrücke nur stakkatoartig wiedergeben. Ist meine erste re:publica und ich habe mich unvorbereitet ins Getümmel gestürzt. Habe zur vollen Stunde immer auf die Vortragsübersicht geschaut und dann spontan entschieden wo es hin geht. Entsprechend diffus und inhomogen sind die gesammelten Erfahrungen. Sehr facettenreiche Veranstaltung, indeed. Los gings mit der besinnlich philosophischen Eröffnungsrede von Peter…

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Gedanken zur Netzkultur

Auf der einen Seite das Killerargument, warum man Details aus dem Privatleben in die Öffentlichkeit trägt die eigentlich unter das Datenschutzgesetz fallen, zum anderen der Hintergedanke, dass natürlich die Welt keine Ahnung hat was man eigentlich tut, wenn man ihr davon nicht erzählt. Außerdem muss man ja ins Internet wenn das lokale persönliche Umfeld Meinungen, Informationen und Aufmerksamkeit nur unzureichend…

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Web zwonull in kuschelig

Web zwonull in kuschelig

An dieser Stelle sei mal Danke gesagt für den netten Hinweis auf die pl0gbar, deren Treffen wohl erst seit kurzen hier in der Gegend zur Durchführung kommen. Ich habe mich jetzt durchringen können mich anzumelden um dem Realmeet beizuwohnen. Der Unterschied zu den unzähligen Realmeets zuvor ist die Tatsache, dass ich keine Nase hinter dem Projekt kenne. Die Webseite macht…

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Elektronische Musikwelten 2.0

zum Ende von Subsource

„Internet-Labels bieten ihre Musik kostenlos zum Download an“, schreibt oder besser sendete das Radiofeuilleton des Deutschlandradios. Und weiter heißt es:

Die großen Plattenfirmen kämpfen verzweifelt gegen illegale Downloads von Musik aus dem Internet. Doch inzwischen gibt es viele kleine unabhängige Labels, die ihre Musik ins Netz stellen und nichts dagegen haben, dass man sie sich herunter lädt. Im Gegenteil: Musik, kostenlos, für alle, das ist Kern ihrer Philosophie. Auch die Künstler profitieren von dieser virtuellen musikalischen Visitenkarte

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.

Schön ist, dass es die Netzmusik mittlerweile auch in den Bereich der Feuilletonisten geschafft hat. Leider kommt dieser Schritt einige Jahre zu spät. Die im Artikel genannten alteingesessenen Labels haben ihre großen Tage spätestens so um 2003/2004 herum gehabt. Die ganze Szene ist aufgeweicht. Die vielen kleinen Pilze, die aus dem Boden geschossen wurden machten die Netlabelwelt unübersichtlich. Der musikalischen Einheitsbrei bzw. die Massenproduktion, wie sie durch die einfache Herstellung der Musik nur allzu leicht passieren konnte, verwässerte die Suppe zusätzlich. Wirkliche Alleinstellungsmerkmale blieben die Ausnahme und sie sind zugegebenermaßen im virtuellen Raum auch nur schwer zu realisieren. Spätestens wenn die Musik an Schnittstellen kommt (brennen auf CD, wegsharen via Tauschbörse) ist jegliche noch so kreative Eigenständigkeit verloren.

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