Internet

Airbnb – Fluch und Segen für die Stadt

Airbnb – Fluch und Segen für die Stadt

Portale wie Airbnb, Wimdu oder 9flats stehen der Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, die Mietpreisentwicklung anzuheizen, indem Vermieter über die Platt­formen Wohnungen dem Mietmarkt entziehen und als Ferienwohnungen zur Verfügung stellen, weil es sich schlicht lohnt. In Berlin ist dieser Umstand kein Geheimnis und wurde schon längst durchdiskutiert. Seit Mai 2014 ist die Nutzung von Wohnraum in Berlin für andere Zwecke als Wohnzwecke genehmigungspflichtig,…

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Digitale Nomaden 1 - sugarraybanister.de

Digitale Nomaden

Die re:publica war bereits einige Stunden vorbei. Die Stände wurden abgebaut und die Putzkolonnen eroberten die alten Backsteinhallen am Gleisdreieck in Berlin. Das schien aber so manchen nicht zu stören. Wer einmal im Flow ist, der arbeitet weiter. Ob sich die Welt drumrum dreht oder nicht. Hauptsache, das Internet geht.

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Plague App

Plag** App – Interessantes virales Netzwerk

Nichts erscheint derzeit schwieriger als ein neues soziales Netzwerk zu etablieren. Wir haben alles, was man braucht und nichts braucht man weniger als ein weiteres Netzwerk um die selben Kontakte, die man schon auf den bestehenden Netzwerken hat, neu zu kontaktieren. Beispielsweise ist das so vielversprechend wie kritisch beäugte Ello schon wieder in den ewigen sozialen Jagdgründen verschwunden. Obwohl wir uns…

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Sugar Ray Banister Layout 2012

Alle Jahre wieder: Ein neues Layout fürs Blog

Eine eigene Webseite oder ein eigenes Blog zu haben ist ein mitunter zeitintensives Hobby. Man kann sich zwar diversen Diensten bedienen, die einem die administrative Arbeit abnehmen, aber wer alles selbst machen möchte, der werkelt schon mal einige Nächte an einem Umbau. Jetzt war es bei mir wieder soweit. Die letzte große Renovierung ist fast zweieinhalb Jahre her. Damals hoffte…

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Sugar-Ray-Banister-2014-06-27-09-57-53

Und auf einmal ist die Facebook Fanseite gesperrt

Facebook hat meine Sugar Ray Banister Fanpage gesperrt. Nachvollziehbare Gründe dafür gibt es keine, eine Vorwarnung gab es auch nicht. Im Gegensatz zu Twitter oder Tumblr, wo wirklich so einiges geht, schaut Facebook schon etwas genauer auf inhaltliche Sauberkeit. Nun habe ich mit meiner Seite gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen, meint Facebook mit seiner Sperre ausdrücken zu wollen. Welche genau, bleibt…

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Vom Versuch, verschlüsselt zu kommunizieren

Vom Versuch, verschlüsselt zu kommunizieren

Netzpolitik.org hat sich mal den Spaß gemacht, die diversen Landtage anzuschreiben. Sie wollten wissen, wie man eigentlich mit ihnen verschlüsselt kommunizieren kann und ob es interne Richtlinien gibt, wann was verschlüsselt werden muss. Habt ihr schon mal versucht, einem Abgeordneten oder einer Behörde eine verschlüsselte Mail zu senden? Wenn es sich nicht gerade um Bundes- oder Landesdatenschutzbeauftragte handelt, die glücklicherweise…

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Digitale Bohème in Franken

Digitale Bohème in Franken

Es war 2008 als Sascha Lobo und Holm Friebe mit ihrem Buch „Wir nennen es Arbeit: Die digitale Bohème“ für Furore und Diskussion sorgten und auch den Weg ins Feuilleton schafften. Auf einmal schien es offenbar, was bisher nur so ein Gefühl war. Das Buch handelt davon, wie eine neue Klasse von Selbstständigen, die mit Hilfe digitaler Technologien dem alten…

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Statusupdate – Januar 2013

Die letzten Tage habe ich massiv damit verbracht dieses Blog bzw. die ganzen mit dranhängenden Aktivitäten zu überdenken. Das hängt auch die von Jonny Häusler auf seinem Blog Spreeblick angestoßene Diskussion um die Stärkung des Internets an sich und von Blogs im speziellen mit dran. Die Situation bisher Ich füttere mit meinen Inhalten und Fotos nicht nur mein hocheigenes Blog…

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Neues Layout fürs Blog

Neues Layout fürs Blog

Ganz ehrlich? Ich konnte das alte Layout einfach nicht mehr sehen. Dieses Blog ist zwar schon etwas älter, dennoch hat es seit seiner Gründung im Jahre 2006 keine sonderlich radikalen Änderungen erlebt. Es ist seit dem einfach stetig gewachsen und wurde mit neuen Funktionen nachgerüstet wo es ging oder Sinn machte. Die größte Änderung am Layout kam im Jahre 2009…

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Pinterest

Gebt Pinterest ne Chance!

Neue Dinge passieren ja die ganze Zeit und seit einiger Zeit passiert der Bild-Bookmarking-Sharing-Dienst Pinterest. Nach wie vor bekommt man nur auf Einladung Zugang zu dem Netzwerk, was aber keine sehr große Hürde darstellt und eher als Marketingaktion zu verstehen ist, denn als Beschränkung um den Kreis der Betatester klein zu halten. Erklärt wurde der Dienst bereits ausreichend: Nutzer fischen…

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Mal testen: Flattr

Mal testen: Flattr

Die Diskussion wie man denn nun im Internet mit Inhalten Geld verdienen kann ist fast so alt wie das Netz selber. Tauschbörsen z.B. stellten und stellen praktisch alles was irgendwie digitalisierbar ist kostenlos zur Verfügung. Man bezahlt gemeinhin nicht monetär, sondern mit der Freigabe der Inhalte seiner eigenen Sammlung. Das funktioniert gut, allerdings ist das Prinzip nicht auf die reale…

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re:publica 2010 hinterher

re:publica 2010 hinterher

Puh, das wars schon wieder. Drei Tage Nerdtum in Reinform. Schales Licht allerorten von den kleinen Displays in die viele Augenpaare starrten, wenn denn mal Netz da war. Für eine Onlinekonferenz musste man auffällig oft aufs WLAN und auch auf eine Mobilfunkverbindung verzichten. Aber offline ging genug auf den ganzen Panels und Vorträgen. Am zweiten Tag war etwas Pause für…

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re:publica 2010 bisher

re:publica 2010 bisher

Puh, erster Tag. Ich kann die Eindrücke nur stakkatoartig wiedergeben. Ist meine erste re:publica und ich habe mich unvorbereitet ins Getümmel gestürzt. Habe zur vollen Stunde immer auf die Vortragsübersicht geschaut und dann spontan entschieden wo es hin geht. Entsprechend diffus und inhomogen sind die gesammelten Erfahrungen. Sehr facettenreiche Veranstaltung, indeed. Los gings mit der besinnlich philosophischen Eröffnungsrede von Peter…

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Stoppt den Tonfilm

Stoppt den Tonfilm

Die aktuelle Folge von Sixtus vs Lobo spielt clever mit dem Zukunftspessimismus. Bei dem Clip wird natürlich die Debatte rund um das Internet mit seinen Möglichkeiten und Strömungen parodiert. Dass das alles nicht so weit her geholt ist zeigt ein Plakat aktuell an der Tür der Weinerei Nürnberg, die Kopie eines Flugblattes von 1929, dass gegen den Tonfilm wettert und…

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Gedanken zur Netzkultur

Auf der einen Seite das Killerargument, warum man Details aus dem Privatleben in die Öffentlichkeit trägt die eigentlich unter das Datenschutzgesetz fallen, zum anderen der Hintergedanke, dass natürlich die Welt keine Ahnung hat was man eigentlich tut, wenn man ihr davon nicht erzählt. Außerdem muss man ja ins Internet wenn das lokale persönliche Umfeld Meinungen, Informationen und Aufmerksamkeit nur unzureichend…

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myspace my ass

Natürlich kann man die Augen vor dem stetigen gesellschaftlichen Wandel nicht verschließen. Der Underground spielt sich heutzutage einfach nicht mehr in zugetagten Hinterhöfen und alten Fabrikhallen ab, sondern auf myspace und wer dagegen ist, der ist draußen, einfach nicht mit dabei. Man kann nicht mal dagegen protestieren, denn wie soll man ohne myspace-Profil gegen myspace sein? Man wird doch schlicht…

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Elektronische Musikwelten 2.0

zum Ende von Subsource

„Internet-Labels bieten ihre Musik kostenlos zum Download an“, schreibt oder besser sendete das Radiofeuilleton des Deutschlandradios. Und weiter heißt es:

Die großen Plattenfirmen kämpfen verzweifelt gegen illegale Downloads von Musik aus dem Internet. Doch inzwischen gibt es viele kleine unabhängige Labels, die ihre Musik ins Netz stellen und nichts dagegen haben, dass man sie sich herunter lädt. Im Gegenteil: Musik, kostenlos, für alle, das ist Kern ihrer Philosophie. Auch die Künstler profitieren von dieser virtuellen musikalischen Visitenkarte

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.

Schön ist, dass es die Netzmusik mittlerweile auch in den Bereich der Feuilletonisten geschafft hat. Leider kommt dieser Schritt einige Jahre zu spät. Die im Artikel genannten alteingesessenen Labels haben ihre großen Tage spätestens so um 2003/2004 herum gehabt. Die ganze Szene ist aufgeweicht. Die vielen kleinen Pilze, die aus dem Boden geschossen wurden machten die Netlabelwelt unübersichtlich. Der musikalischen Einheitsbrei bzw. die Massenproduktion, wie sie durch die einfache Herstellung der Musik nur allzu leicht passieren konnte, verwässerte die Suppe zusätzlich. Wirkliche Alleinstellungsmerkmale blieben die Ausnahme und sie sind zugegebenermaßen im virtuellen Raum auch nur schwer zu realisieren. Spätestens wenn die Musik an Schnittstellen kommt (brennen auf CD, wegsharen via Tauschbörse) ist jegliche noch so kreative Eigenständigkeit verloren.

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