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12. Januar 2014

Deutscher Hof: Beginn der Abrissarbeiten

Deutscher Hof Abriss #1 - SugarRayBanister

Nürnberg dürfte 2014 so einiges an baulicher Veränderung erleben. Nicht nur das alte Schwesternwohheim verschwindet, derzeit ist auch der Deutsche Hof dran. Der hintere Teil inklusive dem alten Festsaal wird gerade abgerissen. Dem Vernehmen nach werden in der extrem dunklen und uncharmanten Lessingstraße (Luxus?-)Wohnungen samt Tiefgarage entstehen. Details, kritische Kommentare und weitere Fotos der Abrissarbeiten kann der geneigte Interessent im Deutschen Architektur-Forum besichtigen.

Schwesternwohnheim Nürnberg: Beginn der Abrissarbeiten

Schwesternwohnheim Nürnberg Abriss

Während man im Westen der Stadt mittels einer Petition um den Erhalt des Quelle-Areals zu kämpfen versucht, werden bei einem etwas unpopuläreren Bau demnächst Fakten geschaffen. Ein Kommentar im Blog wies mich drauf hin: das Schwesternwohnheim in Nürnberg wird abgerissen. Die Arbeiten dazu beginnen gerade. In dieser Woche sollen die Bäume im Innenhof beseitigt werden, ab nächster Woche geht es dann an das Gebäude selbst und an die Entkernung.

Meanwhile in Nürnberg (25)

Schlemmer Eck

Das Schlemmer Eck, Nürnberg, Bayern, Deutschland am 15. Dezember 2013 um 16:19 Uhr.

Canon EOS 550D, 18-135mm f/3.5-5.6. RAW edit

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13. Dezember 2013

Ach, übrigens… No.9: Ein Video, ein Podcast, viele Fotos von der Quelle und ein Touristenbericht über Nürnberg

Meine komplette Filterblase ist voll mit der Quelle. Die Diskussion um den Investor und die politischen Rangeleien um die Nachnutzung des Areal dominiert die Nachrichtenlage der Stadt. Auch springen immer mehr Journalisten und Multiplikatoren auf diesen Themenkomplex auf. So mancher Mieter im Gebäude stöhnt schon, weil man außer zu Pressearbeit zu nix mehr kommt.

Dazu kommen Erinnerungen aus der jüngeren Vergangenheit. Die Sommerkollektion auf dem Dach und in einer der Versandhallen des Quelle-Gebäudes ist ja nun schon etwas her, aber es ist wieder ein Video dieser Veranstaltung aufgetaucht.

[via lukasseite]

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Q

Schon seit geraumer Zeit befindet sich der Schöne Ecken Podcast in meinem Abspielgerät. Ich bin schon recht bald auf eben jenen Podcast aufmerksam geworden weil er auch diesen etwas hintergründen und subjektiven Blick auf eine Stadt hat, den ich auch versuche mit meinen Fotos zu vermitteln. Und er handelte von meiner langjährigen Wohnsituation namens Hannover. Es war schön die Stadt und ihre Ecken nochmal akustisch zu durchwandern und zu sehen hören, wie sich die Stadt verändert hat. Oder eben auch nicht.

Über die Zeit kamen mehr und mehr Gastbeiträge bei Cornelis und Helge hinzu. Und zu meiner Ehre bin ich nun auch einer der Gäste geworden. Cornelis besuchte mich in Nürnberg und wir fuhren und liefen einen verregneten Sonntagnachmittag lang durch Nürnberg und insbesondere durch das Quelle-Gelände.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Mehr Info & Download hier.

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Meine Quelle Geschichte” ist ein Fotoprojekt von Stefan Koch vom Verschwinden eines deutschen Traditionskonzerns. Er ist schon kurz nach der Schließung durch das Gelände getiegert und hat fotografiert nachdem er als zweijährigen für den Hauptkatalog auf einem Riesenkuscheltier posierte. 20 Jahre später fotografierte er dann als junger Werbefotograf, im Auftrag der Quelle, Rasenmäher, Badezimmer und Haustüren für den Heimwerkerkatalog. Und jetzt fotografierte er die Quelle selbst nach ihrem Niedergang.

[via emerge]

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Und es ist ja immer interessant den Blick von außen zu kennen. Will Hawkes von der Washington Post war in Nürnberg und hat einen schönen Text drüber geschrieben: Touring Nuremberg, Germany, a city devoted to its past. Mit viel Lob, aber nicht ohne Kritik ob der Rückwärtsgewandtheit die er bemerkte.

If you stroll around the city, you’ll see that what could be repaired was repaired, but much of the medieval character that once defined Nuremberg is gone. Perhaps this is why Nuremberg seems so devoted to its past. You only have to look at the wide variety of museums (not only those devoted to the city, Nazism and arts and crafts, but also to hats, trams, pencils and wheat-beer glasses, and that’s only touching the surface) to see that. And it’s not just museums. It seems that Nuremberg lost so much so quickly that it refuses to let anything else go.

Meanwhile in Nürnberg (24)

Meanwhile in Nürnberg (24)

Lindengasse, Nürnberg, Bayern, Deutschland am 12. November 2013 um 09:20 Uhr.

Die urban gehäkelten Figuren sind knapp einen Monat später praktisch unberührt immer noch da.

Canon EOS 550D, 10-20mm F4-5.6. RAW edit

(Ansicht in Google Streetview)

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5. Dezember 2013

Hashtags für Nürnberg: #nuetiful und #nuegly

Hashtags funktionieren immer dann besonders gut, wenn es um ein gemeinsames Thema oder ein gemeinsames Erlebnis geht. Populär, und von mir weitestgehend ignoriert, ist der #tartort, der praktisch jeden Sonntag massiv durch die Timelines schwappt. Mindestens genauso ereingnisbezogen aber zusätzlich mit einer räumlichen Begrenzung sind Hashtags für Konferenzen und Happenings. Teilnehmer taggen und verbreiten mit dieser fast schon zur Kulturtechnik erhobenen Kommunikationsform ihre Eindrücke und Erlebnisse. Im Nürnberger Raum wird da gerne mal das Kürzel “nue” mit in den Hashtag eingebaut. Der CreativeMonday hört beispielsweise auf #cwnue. Zum Webmontag gehört #wmnue und die Nürnberg Web Week wurde mit #nueww verschlagwortet.

Jetzt wohnen und leben wir ja alle in Nürnberg oder streifen zumindest diese Stadt. Eindrücke und Erlebnisse sammeln sich und ich würde gerne versuchen und vorschlagen, diese Eindrücke irgendwie sammelbar zu machen. In meiner Not einen guten Begriff für einen Hashtag zu finden frage ich meine Follower auf Twitter. Von @0911Robot kam dann direkt ein grandioser Vorschlag:

Am Ende der kleinen Diskussion entstanden dann gleich zwei schöne Hashtags: #nuetiful und #nuegly. Der eine für das schöne Nürnberg, der andere für das hässliche. Gerne auch kombinierbar, falls man sich nicht so sicher ist.

Ihr dürft diese Tags gerne verwenden um eure Eindrücke zu verschlagworten. Aussehen könnte das vielleicht so:

3. Dezember 2013

12 richtige Momente im November 2013

Das Mobiltelefon als stetiger Begleiter beobachtete auch im November mein Umfeld mit erschreckender Genauigkeit.

Richtiger Moment im November 2013 - 01

Die Ausstellung “Nürnberg ist hässlich, das kann aber ganz schön sein” läuft noch bis zum 06. Dezember und sorgte bislang für angenehmes Feedback, auch mediales. Es wurden sogar vier sechs Bilder verkauft.

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Richtiger Moment im November 2013 - 02

Hans-Peter Feldmann hängt in der Kunsthalle Nürnberg. Er zeigt im Rahmen der Ausstellung “Forever Young” 100 Fotografieren von Menschen zwischen ein und 100 Jahren. Ich ertappte mich dabei zu gucken, wie andere in meinem Alter so aussehen und ob ich optisch noch als jung durchgehe. Ich gehe :)

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Richtiger Moment im November 2013 - 03

Andreas Lehmeyer eröffnet bald sein neues Atelier in Gostenhof. Er übernimmt die Räume von Francesco Ferrante in der Adam-Klein-Straße. Und die Puppen.

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Richtiger Moment im November 2013 - 04

Der werte Hans Knall organisierte im Kunstkeller o27 in Fürth die erste von hoffentlich mehreren c27 Parties. Mit dabei waren die sehr tanzbaren und dezent erotischen “THE FAN” aus Berlin.

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Richtiger Moment im November 2013 - 05

Die Ohmrolle war auch diesmal wieder voller als sonst und die Filme teilweise sehr unterhaltsam und ansehnlich. Mir hat aber die inhaltliche Tiefe gerade bei den späteren Semestern etwas gefehlt. Arbeiten wie die eines Max Häßlein mit starker Dramaturgie haben heuer gefehlt.

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Richtiger Moment im November 2013 - 06

Dafür kann man Jean-Luc Picard und seine Crew auf der Enterprise mittlerweile aufgehübscht und remastered auf Bluray. Zwar bisher nur die ersten vier der sieben Staffeln aber das reicht schon. Die Serie hat in Sachen Storytelling Maßstäbe gesetzt ist trotz ihres Alters auch heute noch erstaunlich gut konsumierbar.

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Richtiger Moment im November 2013 - 07

Streetart in München.

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Richtiger Moment im November 2013 - 08

In Nürnberg ist man großformatiger unterwegs, allerdings wird man offenbar nicht so ohne weiteres fertig mit den Arbeiten. Wie hier an einer Wand am Neutorgraben.

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Richtiger Moment im November 2013 - 09

Ich bin von Barcamps extrem angefixt und das in Regensburg war mein zweites in kurzer Zeit. Weitere Camps werden folgen!

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Richtiger Moment im November 2013 - 10

So sieht jemand aus, der gerade die Welt rettet! Nataliya hatte die Idee Senlima und auf dem Weltretterjam hat das Projekt erstaunlich an Fahrt aufgenommen.

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Richtiger Moment im November 2013 - 11

November geht in Ordnung.

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Richtiger Moment im November 2013 - 12

Die Weinerei hatte mit Jan-Uwe Fitz nicht nur zum zweiten Mal einen großen Twitterer zu Gast, sondern beherbergte auch erneut mit der aus.lese eine der langjährigsten Lesereihen der Stadt überhaupt. Man glaubt gar nicht was für großartige Texte manche Leute ihn ihren Schubladen stecken haben.

28. November 2013

Der Christkindlesmarkt. Fluch und Segen.

Christkindlesmarkt Nürnberg 1 - SugarRayBanister

Der Nürnberger Christkindlesmarkt. Naja. Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt der eigentlich immer dann am angenehmsten ist, wenn sich nicht gerade zwei Millionen Menschen über den Hauptmarkt schieben. Unter Volllast müffelt alles an jeder Ecke nach Bratwurst und Glühwein. Das schlechte Englisch des Vertriebspersonals in den Buden kratzt im Gehörgang und die vielen Betrunkenen mit ihren Zipfelmützen und billig blinkenden LED-Pins tun ihr übriges. Der Christkindlesmarkt ist für Nürnberg, was der Karneval für Köln ist: entweder man stellt sich drauf ein und macht mit, oder man verlässt die Stadt.

Persönlich und als in Laufweite Wohnender bringt mir der Christkindlesmarkt allerdings zwei bis vier nennenswerte Vorteile:

  • Alle (!) Verabredungen in der Weihnachtszeit finden naturgemäß und praktisch ausnahmslos auf dem Christkindlesmarkt statt. Für mich stellt die Anfahrt und der Abtransport in den seltensten Fällen ein Problem dar.
  • Ist der Kühlschrank leer und die Kochmuse hat (ungünstiger- aber verständlicherweise) die Stadt verlassen, dann bietet dieser Flashmob am Hauptmarkt eine breite Auswahl an Straßenfutterstellen, die die Stadt unterjährig vermissen lässt.
  • Verabredungen und persönliche Treffen werden durch die Beimengung von Glühwein oder Bowle angenehm(er) beziehungsweise überhaupt erst möglich.
  • Der Winter steht der Stadt. Nürnberg passt gut in den Winter und wirkt lebenswerter in der kalten Jahreszeit als beispielsweise meine Sekundärheimat Berlin. Auf einmal zahlen sich die hohe Verdichtung und die kurzen Wege aus. Durch die vielen Besucher entsteht eine angenehme Lebendigkeit. Durch Schnee, Frost und andauernde Dunkelheit fallen auch die hässlichen Fassaden der Stadt nicht mehr groß unangenehm auf.

Dennoch, der Christkindlesmarkt ist dann am charmantesten, wenn man ihn für sich alleine hat. Glühwein kann man sich ja zur Not mitbringen.

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