Deutscher Hof Abriss

Deutscher Hof: Beginn der Abrissarbeiten

Nürnberg dürfte 2014 so einiges an baulicher Veränderung erleben. Nicht nur das alte Schwesternwohheim verschwindet, derzeit ist auch der Deutsche Hof dran. Der hintere Teil inklusive dem alten Festsaal wird gerade abgerissen. Dem Vernehmen nach werden in der extrem dunklen und uncharmanten Lessingstraße (Luxus?-)Wohnungen samt Tiefgarage entstehen. Details, kritische Kommentare und weitere Fotos der Abrissarbeiten kann der geneigte Interessent im Deutschen Architektur-Forum besichtigen.


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Schwesternwohnheim Nürnberg: Beginn der Abrissarbeiten

Schwesternwohnheim Nürnberg Abriss

Während man im Westen der Stadt mittels einer Petition um den Erhalt des Quelle-Areals zu kämpfen versucht, werden bei einem etwas unpopuläreren Bau demnächst Fakten geschaffen. Ein Kommentar im Blog wies mich drauf hin: das Schwesternwohnheim in Nürnberg wird abgerissen. Die Arbeiten dazu beginnen gerade. In dieser Woche sollen die Bäume im Innenhof beseitigt werden, ab nächster Woche geht es dann an das Gebäude selbst und an die Entkernung.

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Ach, übrigens… No.9: Ein Video, ein Podcast, viele Fotos von der Quelle und ein Touristenbericht über Nürnberg

Meine komplette Filterblase ist voll mit der Quelle. Die Diskussion um den Investor und die politischen Rangeleien um die Nachnutzung des Areal dominiert die Nachrichtenlage der Stadt. Auch springen immer mehr Journalisten und Multiplikatoren auf diesen Themenkomplex auf. So mancher Mieter im Gebäude stöhnt schon, weil man außer zu Pressearbeit zu nix mehr kommt.

Dazu kommen Erinnerungen aus der jüngeren Vergangenheit. Die Sommerkollektion auf dem Dach und in einer der Versandhallen des Quelle-Gebäudes ist ja nun schon etwas her, aber es ist wieder ein Video dieser Veranstaltung aufgetaucht.

[via lukasseite]

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Q

Schon seit geraumer Zeit befindet sich der Schöne Ecken Podcast in meinem Abspielgerät. Ich bin schon recht bald auf eben jenen Podcast aufmerksam geworden weil er auch diesen etwas hintergründen und subjektiven Blick auf eine Stadt hat, den ich auch versuche mit meinen Fotos zu vermitteln. Und er handelte von meiner langjährigen Wohnsituation namens Hannover. Es war schön die Stadt und ihre Ecken nochmal akustisch zu durchwandern und zu sehen hören, wie sich die Stadt verändert hat. Oder eben auch nicht.

Über die Zeit kamen mehr und mehr Gastbeiträge bei Cornelis und Helge hinzu. Und zu meiner Ehre bin ich nun auch einer der Gäste geworden. Cornelis besuchte mich in Nürnberg und wir fuhren und liefen einen verregneten Sonntagnachmittag lang durch Nürnberg und insbesondere durch das Quelle-Gelände.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Mehr Info & Download hier.

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Meine Quelle Geschichte” ist ein Fotoprojekt von Stefan Koch vom Verschwinden eines deutschen Traditionskonzerns. Er ist schon kurz nach der Schließung durch das Gelände getiegert und hat fotografiert nachdem er als zweijährigen für den Hauptkatalog auf einem Riesenkuscheltier posierte. 20 Jahre später fotografierte er dann als junger Werbefotograf, im Auftrag der Quelle, Rasenmäher, Badezimmer und Haustüren für den Heimwerkerkatalog. Und jetzt fotografierte er die Quelle selbst nach ihrem Niedergang.

[via emerge]

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Und es ist ja immer interessant den Blick von außen zu kennen. Will Hawkes von der Washington Post war in Nürnberg und hat einen schönen Text drüber geschrieben: Touring Nuremberg, Germany, a city devoted to its past. Mit viel Lob, aber nicht ohne Kritik ob der Rückwärtsgewandtheit die er bemerkte.

If you stroll around the city, you’ll see that what could be repaired was repaired, but much of the medieval character that once defined Nuremberg is gone. Perhaps this is why Nuremberg seems so devoted to its past. You only have to look at the wide variety of museums (not only those devoted to the city, Nazism and arts and crafts, but also to hats, trams, pencils and wheat-beer glasses, and that’s only touching the surface) to see that. And it’s not just museums. It seems that Nuremberg lost so much so quickly that it refuses to let anything else go.

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Hashtags für Nürnberg: #nuetiful und #nuegly

Hashtags funktionieren immer dann besonders gut, wenn es um ein gemeinsames Thema oder ein gemeinsames Erlebnis geht. Populär, und von mir weitestgehend ignoriert, ist der #tartort, der praktisch jeden Sonntag massiv durch die Timelines schwappt. Mindestens genauso ereingnisbezogen aber zusätzlich mit einer räumlichen Begrenzung sind Hashtags für Konferenzen und Happenings. Teilnehmer taggen und verbreiten mit dieser fast schon zur Kulturtechnik erhobenen Kommunikationsform ihre Eindrücke und Erlebnisse. Im Nürnberger Raum wird da gerne mal das Kürzel “nue” mit in den Hashtag eingebaut. Der CreativeMonday hört beispielsweise auf #cwnue. Zum Webmontag gehört #wmnue und die Nürnberg Web Week wurde mit #nueww verschlagwortet.

Jetzt wohnen und leben wir ja alle in Nürnberg oder streifen zumindest diese Stadt. Eindrücke und Erlebnisse sammeln sich und ich würde gerne versuchen und vorschlagen, diese Eindrücke irgendwie sammelbar zu machen. In meiner Not einen guten Begriff für einen Hashtag zu finden frage ich meine Follower auf Twitter. Von @0911Robot kam dann direkt ein grandioser Vorschlag:

Am Ende der kleinen Diskussion entstanden dann gleich zwei schöne Hashtags: #nuetiful und #nuegly. Der eine für das schöne Nürnberg, der andere für das hässliche. Gerne auch kombinierbar, falls man sich nicht so sicher ist.

Ihr dürft diese Tags gerne verwenden um eure Eindrücke zu verschlagworten. Aussehen könnte das vielleicht so:

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Christkindlesmarkt Nürnberg

Der Christkindlesmarkt. Fluch und Segen.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt. Naja. Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt der eigentlich immer dann am angenehmsten ist, wenn sich nicht gerade zwei Millionen Menschen über den Hauptmarkt schieben. Unter Volllast müffelt alles an jeder Ecke nach Bratwurst und Glühwein. Das schlechte Englisch des Vertriebspersonals in den Buden kratzt im Gehörgang und die vielen Betrunkenen mit ihren Zipfelmützen und billig blinkenden LED-Pins tun ihr übriges. Der Christkindlesmarkt ist für Nürnberg, was der Karneval für Köln ist: entweder man stellt sich drauf ein und macht mit, oder man verlässt die Stadt.

Persönlich und als in Laufweite Wohnender bringt mir der Christkindlesmarkt allerdings zwei bis vier nennenswerte Vorteile:

  • Alle (!) Verabredungen in der Weihnachtszeit finden naturgemäß und praktisch ausnahmslos auf dem Christkindlesmarkt statt. Für mich stellt die Anfahrt und der Abtransport in den seltensten Fällen ein Problem dar.
  • Ist der Kühlschrank leer und die Kochmuse hat (ungünstiger- aber verständlicherweise) die Stadt verlassen, dann bietet dieser Flashmob am Hauptmarkt eine breite Auswahl an Straßenfutterstellen, die die Stadt unterjährig vermissen lässt.
  • Verabredungen und persönliche Treffen werden durch die Beimengung von Glühwein oder Bowle angenehm(er) beziehungsweise überhaupt erst möglich.
  • Der Winter steht der Stadt. Nürnberg passt gut in den Winter und wirkt lebenswerter in der kalten Jahreszeit als beispielsweise meine Sekundärheimat Berlin. Auf einmal zahlen sich die hohe Verdichtung und die kurzen Wege aus. Durch die vielen Besucher entsteht eine angenehme Lebendigkeit. Durch Schnee, Frost und andauernde Dunkelheit fallen auch die hässlichen Fassaden der Stadt nicht mehr groß unangenehm auf.

Dennoch, der Christkindlesmarkt ist dann am charmantesten, wenn man ihn für sich alleine hat. Glühwein kann man sich ja zur Not mitbringen.

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Kaufhof am Aufseßplatz

Ach, übrigens… No.8: Quelle (again and again), Kaufhof UrbEx, Q17 auf AEG, Nürnberg ist hässlich, Monty Dürer

Derzeit mehrt sich die Berichterstattung über die Quelle in Nürnberg. Es wird zwar immer noch von Umbau bis Abriss alles diskutiert, aber der Eindruck entsteht, dass eine große und nachhaltige Entscheidung über den Fortbestand des Gebäudes nicht mehr lang auf die Warten lässt. Und es mehren sich auch die Berichte über das Innenleben der Quelle. Leser dieses Blogs wissen schon länger, “das da was geht”, der BR brachte dieses Wissen aber auch mit einem schön gefilmten Beitrag in die vorabendlichen Wohnzimmer der klassischen Mediennutzer.

Das Quelle-Versandzentrum in Nürnberg
Es ist ein beeindruckendes Gebäude: das ehemalige Versandzentrum von Quelle im Nürnberger Westen. Ein Koloss von 250.000 Quadratmetern, der unter Denkmalschutz steht. Wie wird er heute genutzt?

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Offenheit auf und mit dem OpenUp Camp in Nürnberg

OpenUp Camp

Im Februar 2014 findet das erste OpenUp Camp in Nürnberg statt. Aber worum geht es auf dieser (Un)konferenz, was sind die Inhalte, an wen richtet sie sich und was hat das alles mit Onlinekommunikation zu tun?

Meine Berührungspunkte mit Barcamps

Barcamps sind für mich eine relativ neue Entdeckung als Teilnehmer, so wie die ganze Webszene in Nürnberg eine relativ neue Entdeckung für mich in diesem Jahr war, auch wenn es sie in der Stadt schon ein paar Jährchen gibt. Spätestens jetzt bin ich froh, dass es sie gibt und vor allem, dass beides in so unmittelbarer Nachbarschaft stattfindet. Für die meisten Aktivitäten muss ich nur kurz vom Sofa fallen und bin schon mittendrin. Nürnberg ist eine Stadt der kurzen Wege.

Das Barcamp in Nürnberg Anfang November war mein Einstieg und quasi der Livetest dieses Formats für mich. Ohne große Vorbereitung oder Ziele für das Wochenende, ich wollte einfach nur mal gucken, wurde ich dann auch direkt zum Sessiongeber und präsentierte die Ironblogger  und das Konzept dahinter, lernte Blogger aus anderen Teilen des Landes kennen und akquirierte direkt Neublogger für die kuschelige Community. Es geht nun mal nichts über eigenen, ehrlichen und echten Content und so manch einer versteht das auch. Es folgte für mich direkt das frisch aus der Taufe gehobenen kleine aber feine Barcamp in Regensburg und der „große BarCamp-Überblick“ verspricht noch einige interessante Wochenenden in der Republik in der nächsten Zeit.

Nun begab es sich, dass nach meinem Engagement als Kommunikator für die Nürnberg Web Week sich holterdiepolter die Möglichkeit ergeben hat, die Onlinekommunikation für das kommende erste OpenUp Camp in Nürnberg zu übernehmen. Mehr mittendrin kann man in einer Szene fast nicht mehr sein. (mehr …)

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The Burrowing Owl traveling through Spider Tunnel with her friend the Octopus, the Garden Snail and the Rolly Polly Twins. Nuremberg, Nov. 2013. - Jeff Soto - Panorama

Jeff Soto & Maxx242: The Burrowing Owl traveling through Spider Tunnel

The Burrowing Owl traveling through Spider Tunnel with her friend the Octopus, the Garden Snail and the Rolly Polly Twins. Nuremberg, Nov. 2013. - Jeff Soto & Maxx242

The Burrowing Owl traveling through Spider Tunnel with her friend the Octopus, the Garden Snail and the Rolly Polly Twins.

Die Unterführung zwischen dem Schnepperschütz/der Hallerwiese und dem Kettensteg hat sich schon des Öfteren durch ordentliche Streetartwerke, Graffitis oder tiefgreifende Erkenntnisse in Form von Parolen hervorgetan. Seit letztem Wochenende existiert dort aber ein wirklich atemberaubend großartiges Mural von keinen geringeren als Jeff Soto & Maxx242. Und vielleicht ist es auch kein Zufall, dass praktisch zeitgleich in der Bunsen Goetz Galerie in Nürnberg eine Ausstellung mit den beiden zeitgenössischen Malern läuft. (mehr …)

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