Schlagwort: Netzkultur
Dies ist ein Backup und ein Archiv all meiner Tweets von März 2009 an bis jetzt, also der letzten 2 Jahre und 10 Monate. Da der Sugar Ray Banister Twitter Account immer parallel und in Ergänzung zum Blog lief und laufen wird, gehört der Content nun auch mal gesammelt hier hin. Und er ist zudem archiviert, für eine Zeit lange nach Twitter, die hoffentlich so bald nicht kommen möge.
Erstellt wurde die Liste durch www.allmytweets.net. Warum 24 Tweets fehlen ist mir etwas schleierhaft. Ich schätze, dass der Index von Twitter nicht sauber aktualisiert wurde als vereinzelt mal Tweets gelöscht wurden.
Update
Der Text “Warum soziale Netzwerke sich nicht durchsuchen lassen” von Sascha Lobo fügt diesem Post eine weitere Komponente hinzu. Twitter lässt sich nicht sonderlich gut durchsuchen. Diese Seite schon und sie ist auch von Suchmaschinen indizierbar.

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@srbanister
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- UPDATE Neuer Blogpost: Evol in Nürnberg (anno 2005) http://t.co/Xhkwk2et #streetart Dec 31, 2011 »»
- Neuer Blogpost: Evol in Nürnberg (anno 2005) http://t.co/Xhkwk2et #streetart Dec 30, 2011 »»
- RT @emohitler: Heul Hitler! Dec 30, 2011 »»
- Nürnberg ist in Sachen Urban Hacking kein weißes Blatt. Man stößt auf so einiges, wenn man etwas gräbt. Ein bisschen davon taucht bald auf. Dec 30, 2011 »»
- Der Osten lebt! RT @BerlinMitteInst: Berlin ist out: In Sachsen gibt es eine außergewöhnlich vitale Techno-Szene (…) http://t.co/1LuyRDOh Dec 29, 2011 »»
- Sie nennen es Thekenschlampen. Schon immer. Dec 28, 2011 »»
- Heimlich die Teleshopping- und Religionssender aus dem neuen Satreceiver der Eltern gelöscht. Nenne es nicht Zensur. Nenne es meine Pflicht. Dec 26, 2011 »»
- Zu Hause. Da bei der nasskalten feuchten Luft, dem leichten Torfgeruch und da, wo ein Acker mit Weiden noch die Mark ist. Dec 24, 2011 »»
- Fotos von Blinden – Ich sehe nichts, wo Du was siehst – Kultur – sueddeutsche.de http://t.co/3gC262rB Dec 24, 2011 »»
- Merry Christmas! (Terry Gilliam Christmas Season’s Greetings, 1968) http://t.co/r2W6g1ou Dec 23, 2011 »»
- Wobei, nix gegen die Partyszene im Osten. Da können wir Wessis noch lange von lernen. /cc @WePartyNBG Dec 23, 2011 »»
- @WePartyNBG Es ist verwerflich, dass Nbg für eine Stadt dieser Größe ne Clublandschaft wie Bautzen hat. Leider ändert ihr da auch nix dran. Dec 23, 2011 »»
- yes, it’s an Alien-prequel by Ridley Scott http://t.co/qdlKZJyL Dec 23, 2011 »»
- @WePartyNBG jepp, so kennt man euch. Trinkt mal weiter billige Jägermeister. Kopf hoch, wird schon! Dec 22, 2011 »»
- Kurzer Beitrag zur Genderdiskussion. http://t.co/LLAvcw3Y Dec 22, 2011 »»
- Braille Graffiti http://t.co/jlpNw1rM Dec 22, 2011 »»
- Ghostery für Chrome und Firefox. Blockliste, die so ziemlich alles, was von fremden Seiten nachgeladen wird, blockiert. http://t.co/H4PWQMYT Dec 22, 2011 »»
- Dieses @WePartyNBG repräsentiert ganz gut das oberflächliche Eventeinerlei der Stadt. Anspruchslos und Hauptsache es gibt billig Alkohol. Dec 22, 2011 »»
- Vermutlich nicht mal ein Witz RT @katjaberlin: einfach mal anstellen und gucken, ob die schlange mich ins postamt oder ins berghain führt. Dec 21, 2011 »»
- RT @insideX: Was man des Nächtens beim Amazon stöbern entdeckt, ein sehr lustiger Kommentar zu eine sehr teuren Kamera -> http://t.co … Dec 21, 2011 »»
- @Runkenstein :-) Dec 20, 2011 »»
- @buetts Genau dafür gibts Excel! :) Dec 20, 2011 »»
- Kaum schneit es, schon wird der Gehweg gestreut. Tage an denen es schwer fällt, sich über das kleinbürgerliche Nürnberg aufzuregen. Dec 20, 2011 »»
- @snaph_de gerne. Darfst nun ruhig Fotos nachlegen :) Dec 20, 2011 »»
- RT @spreeblick: Viel Kim Jong Il und kaum Vaclav Havel in der Timeline. The good die untwittered. Dec 19, 2011 »»
- Neuer Blogpost: Die Friedrich-Ebert-Enge http://t.co/nRx4tDCo #Nürnberg #Fotografie Dec 18, 2011 »»
- Werde mehrere der Selbsthilferatgeber vom @Vergraemer in den nächsten Tagen im Freundeskreis verteilen. Ich hoffe das hilft. Dec 18, 2011 »»
- Heute Abend: würzige Noten, organische Klangfarben, groovy im Abgang: urban echoes » Weinerei Nürnberg http://t.co/PZW1MFUA via @WeinereiNBG Dec 17, 2011 »»
- Geschenktipp: Der Melancholische Stadtführer für Nürnberg. Gibts in der Fachmarie in der Fürther Str. http://t.co/RxLvtlBf #servicetweet Dec 17, 2011 »»
- Großartige und sehr düstere Fotos der Straßen Nürnbergs von @snaph_de: http://snaph_de.500px.com Dec 17, 2011 »»
Fortfahren 31. Dezember 2011
Es gibt in Nürnberg mittlerweile den zweiten “Dead Drop“!
Dead Drops sind ein anonymes, offline Peer-to-Peer Filesharing-Netzwerk im öffentlichen Raum. USB-Speichersticks werden so in Wände, Gebäude oder Kantsteine eingebaut, dass sie für jeden öffentlich zugänglich sind. Man schließt einen Laptop an einem Haus, der Wand oder dem Pfosten an und teilt Lieblingsdateien mit allen anderen. Jeder Dead Drop wird bis auf die readme-Datei, welche das Projekt erklärt, leer installiert und dann auf einer Karte auf der Webseite eingetragen um ihn auffindbar zu machen (Details zur Installation hier). Eine App für Android gibts auch, für iPhone soll wohl eine unterwegs sein. Somit kann man wie der gemeine Geocacher losziehen, die Drops suchen und hübsch Daten im wörtlichen Sinn in der Stadt speichern und laden.
Hintergründe, Pros und Contras der Aktion erklärte bereits ein SpOn-Artikel. Hier nun Details zu den zwei Nürnberger Dead Drops.

Deaddrop Lenaustrasse 8

Deaddrop Wilhelm-Spaeth-Straße 18
Das Projekt Dead Drops des Berliner Medienkünstlers Aram Bartholl wurde auf der diesjährigen Ars Electronica in der Kategorie Digital Communities mit einer Honorary Mention bedacht.
(Fotos sind nicht vom Autor, sondern wurden der Dead Drops Webseite entnommen)
6. September 2011
Auf der einen Seite das Killerargument, warum man Details aus dem Privatleben in die Öffentlichkeit trägt die eigentlich unter das Datenschutzgesetz fallen, zum anderen der Hintergedanke, dass natürlich die Welt keine Ahnung hat was man eigentlich tut, wenn man ihr davon nicht erzählt. Außerdem muss man ja ins Internet wenn das lokale persönliche Umfeld Meinungen, Informationen und Aufmerksamkeit nur unzureichend bereit hält.
Vor 10 Jahren war es doch auch schon nicht anders. Fragen, Ideen, Anregungen und Aufmerksamkeit zu allen möglichen Themen wurden im Internet, in Foren und den damals noch populären Mailinglisten bzw. Newsgroups diskutiert/besorgt/bearbeitet. Mit ein paar Handgriffen hatte man schon damals viel Persönliches über einen Menschen erfahren. Schmeißt man heute die Suchmaschine an sind noch viele der Sachen von damals zu finden, gespeichert an den unmöglichsten Plätzen im Netz. Fast schon unheimlich was da alles wieder zu Tage kommt. Auf der anderen Seite natürlich auch eine Auszeichnung und am Ende der Beweiß, dass man sich schon recht zeitig mit einem Medium auseinandergesetzt hat, in ihm geschwommen ist, es gestaltet hat, dass mittlerweile zur Mutter aller Medien geworden ist. Early-Adopter, ole!
Der Nachteil heutzutage ist, dass sich praktisch jeder unangenehme Mitmensch über jeden informieren kann. Personensuchmaschinen und populäre Netzwerke nehmen jedem Amateur die Recherchearbeit ab und Kontextualisierung findend so sicherlich gar nicht mehr statt. Man wirkt gläsern obwohl man es gar nicht ist. Damals war alleine der Zugang ins Netz schon eine Hürde, für Amateure erst recht, der Zugang zu speziellen Foren oder Szenen für den Ottonormalbürger gar unmöglich. Man war im Internet auch schon wieder für sich und in seinem Personenkreis. Heute stöbert sogar Mutti auf der eigenen Homepage und das komische Gefühl, dass gerade das Kinderzimmer von ihr durchsucht wurde kommt wieder hoch.
Der Schritt sich aus Communities zurückzuziehen ist wohl nicht der richtige und eher mit Kopf-in-den-Sand-Stecken zu vergleichen. Wenns dumm kommt stellen andere den Content über einen ein, oder fast noch schlimmer: gar keiner machts. Kein Treffer in irgend einer Suchmaschine zeugt von mangelnder Relevanz. Das Argument, dass sich die Besitzer einer Community oder eines Dienstes an dem Content bereichern ist auch alt. Eine Community ist nun mal so viel Wert wie ihr Content und wird auch erst über selbigen interessant. Frau Bunz bringt einen ganz anderen Aspekt ein, denn die gesellschaftlichen Kreise verschwimmen. Arbeits- und Privatleben verschwimmen. Was sich komisch anfühlt ist die einzig logische Konsequenz. Man hat nur ein Leben, warum eigentlich Grenzen innerhalb dieses Kosmoses ziehen? Eine Umgewöhnung setzt ein. Gesellschaftliche Normen werden auf den Prüfstand gestellt und Kulturpessimismus dabei ist kein guter Ratgeber, Menschenverstand ist wie immer besser.
Schlimm ist, dass es unangenehmer geworden ist Informationen ins Internet zu stellen, weil der Missbrauch gefühlt ansteigt und durch den Charakter des Massenmediums wurde der Anspruch gesenkt. Dabei ist das Internet doch erst zu dem geworden was es ist, weil Leute Informationen – auch persönliche – eingestellt haben. Das sollte man jetzt nicht einfach abschaffen oder sich verschließen. Man bräuchte vielmehr einen Marcel Reich-Ranicki fürs Internet um zu zeigen wo der Maßstab ist.
17. Februar 2009

An dieser Stelle sei mal Danke gesagt für den netten Hinweis auf die pl0gbar, deren Treffen wohl erst seit kurzen hier in der Gegend zur Durchführung kommen.
Ich habe mich jetzt durchringen können mich anzumelden um dem Realmeet beizuwohnen. Der Unterschied zu den unzähligen Realmeets zuvor ist die Tatsache, dass ich keine Nase hinter dem Projekt kenne. Die Webseite macht aber einen erfrischend modernen Eindruck und somit fallen die Hemmungen, trotz der wohl recht hohen Mac-Affinität. Ich denke ich könnte mich einen Abend lang wohl fühlen. Mei ist das aufregend…
Termine gibt’s hier, und das ganze ist ein Projekt des pl0g.
Update
Die nächsten Termine: 07.06., 11.06. und 21.06. jeweils im im Mephisto Fürth
19. Mai 2007
zum Ende von Subsource
“Internet-Labels bieten ihre Musik kostenlos zum Download an”, schreibt oder besser sendete das Radiofeuilleton des Deutschlandradios. Und weiter heißt es:
Die großen Plattenfirmen kämpfen verzweifelt gegen illegale Downloads von Musik aus dem Internet. Doch inzwischen gibt es viele kleine unabhängige Labels, die ihre Musik ins Netz stellen und nichts dagegen haben, dass man sie sich herunter lädt. Im Gegenteil: Musik, kostenlos, für alle, das ist Kern ihrer Philosophie. Auch die Künstler profitieren von dieser virtuellen musikalischen Visitenkarte
Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.
Schön ist, dass es die Netzmusik mittlerweile auch in den Bereich der Feuilletonisten geschafft hat. Leider kommt dieser Schritt einige Jahre zu spät. Die im Artikel genannten alteingesessenen Labels haben ihre großen Tage spätestens so um 2003/2004 herum gehabt. Die ganze Szene ist aufgeweicht. Die vielen kleinen Pilze, die aus dem Boden geschossen wurden machten die Netlabelwelt unübersichtlich. Der musikalischen Einheitsbrei bzw. die Massenproduktion, wie sie durch die einfache Herstellung der Musik nur allzu leicht passieren konnte, verwässerte die Suppe zusätzlich. Wirkliche Alleinstellungsmerkmale blieben die Ausnahme und sie sind zugegebenermaßen im virtuellen Raum auch nur schwer zu realisieren. Spätestens wenn die Musik an Schnittstellen kommt (brennen auf CD, wegsharen via Tauschbörse) ist jegliche noch so kreative Eigenständigkeit verloren.
Fortfahren 19. September 2006