Kaufhof am Aufseßplatz

Ach, übrigens… No.8: Quelle (again and again), Kaufhof UrbEx, Q17 auf AEG, Nürnberg ist hässlich, Monty Dürer

Derzeit mehrt sich die Berichterstattung über die Quelle in Nürnberg. Es wird zwar immer noch von Umbau bis Abriss alles diskutiert, aber der Eindruck entsteht, dass eine große und nachhaltige Entscheidung über den Fortbestand des Gebäudes nicht mehr lang auf die Warten lässt. Und es mehren sich auch die Berichte über das Innenleben der Quelle. Leser dieses Blogs wissen schon länger, “das da was geht”, der BR brachte dieses Wissen aber auch mit einem schön gefilmten Beitrag in die vorabendlichen Wohnzimmer der klassischen Mediennutzer.

Das Quelle-Versandzentrum in Nürnberg
Es ist ein beeindruckendes Gebäude: das ehemalige Versandzentrum von Quelle im Nürnberger Westen. Ein Koloss von 250.000 Quadratmetern, der unter Denkmalschutz steht. Wie wird er heute genutzt?

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Deaddrop Lenaustrasse 8

Tote digitale Briefkästen

Es gibt in Nürnberg mittlerweile den zweiten “Dead Drop“!

Dead Drops sind ein anonymes, offline Peer-to-Peer Filesharing-Netzwerk im öffentlichen Raum. USB-Speichersticks werden so in Wände, Gebäude oder Kantsteine eingebaut, dass sie für jeden öffentlich zugänglich sind. Man schließt einen Laptop an einem Haus, der Wand oder dem Pfosten an und teilt Lieblingsdateien mit allen anderen. Jeder Dead Drop wird bis auf die readme-Datei, welche das Projekt erklärt, leer installiert und dann auf einer Karte auf der Webseite eingetragen um ihn auffindbar zu machen (Details zur Installation hier). Eine App für Android gibts auch, für iPhone soll wohl eine unterwegs sein. Somit kann man wie der gemeine Geocacher losziehen, die Drops suchen und hübsch Daten im wörtlichen Sinn in der Stadt speichern und laden.

Hintergründe, Pros und Contras der Aktion erklärte bereits ein SpOn-Artikel. Hier nun Details zu den zwei Nürnberger Dead Drops.

Deaddrop Lenaustrasse 8
Deaddrop Lenaustrasse 8

Deaddrop Wilhelm-Spaeth-Straße 18
Deaddrop Wilhelm-Spaeth-Straße 18

Das Projekt Dead Drops des Berliner Medienkünstlers Aram Bartholl wurde auf der diesjährigen Ars Electronica in der Kategorie Digital Communities mit einer Honorary Mention bedacht.

(Fotos sind nicht vom Autor, sondern wurden der Dead Drops Webseite entnommen)

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