Fotografie von Marco Wenzel
Lange Zeit nur virtuell über Twitter vernetzt war das erste Treffen mit Marco und mir dann direkt ein sehr fruchtbares. Das erste Treffen war der Fotowalk im Quelle Gebäude und das war nicht irgendein Fotowalk, denn es entstand daraus die vielbeachtete Großversandhausfotografie im April in der Weinerei. Marco war mit unter den Teilnehmern beim Walk und später dann mit seinen großformatigen Panoramen auch bestaunter Aussteller im Rahmen der Sammelausstellung. Als Freund der urbanen Fotografie und mit seinem in Panoramafotos verewigten Blick auf Räume und Landschaften darf ein größerer Hinweis auf ihn in diesem Blog nicht fehlen. Es wurde also Zeit für ein paar Fragen an Marco Wenzel aka @DerWenz. Bitteschön!
Bitte stell Dich kurz vor.
Ich bin Marco, 31 Jahre alt, Diplomingenieur. Ursprünglich komme ich aus Thüringen, doch schon nach dem Abitur hat es mich regelmäßig in unterschiedlichste Ecken Deutschlands verschlagen. Vor knapp drei Jahren bin ich dann in Nürnberg gelandet und es gefällt mir hier ganz gut. Ich könnte mir durchaus vorstellen, in dieser Region länger zu verweilen.Warum fotografierst Du? Seit wann und welche Motive?
Die Fotografie ist für mich ein reines Hobby. Es macht mir einfach Spaß loszuziehen und Dinge zu dokumentieren, außergewöhnliche Ansichten zu produzieren und mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Dies geschieht alles freiwillig, häufig auch spontan und hängt stark von Lust und Laune ab. Aufträge nehme ich nicht an – dann wäre es kein Hobby mehr, sondern Pflicht und würde jegliche Kreativität verlieren.
Auf meinen Internetauftritten ist ja nicht zu übersehen, dass mein Fokus ganz klar auf der Panoramafotografie liegt. Dazu kommen auch viele Konzert- und Festivalfotos, Makroaufnahmen, Architektur- und Tierbilder. Kurz gesagt, ich mag es gerne extrem. Solche Dinge wie Weitwinkel, lange Belichtungszeiten, wenig Licht, kurze Distanzen oder einfach ganz ungewöhnliche Perspektiven begeistern mich immer wieder. Langweilen tun mich hingegen Models in Studios mit Blitzanlagen oder sonstiger gestellter Schnickschnack.Wann fotografierst Du? Hast du genaue Vorstellungen, wartest du auf gewisse Situationen oder passiert es einfach?
Das kommt immer darauf an. Beispielsweise ist es bei Panoramafotos häufig notwendig, optimale Lichtsituationen zu haben, um die gewünschten 360° auch gut und gleichmäßig auszuleuchten. Dann kommt es durchaus vor, dass ich mir gezielt eine bestimmte Tageszeit und das richtige Wetter aussuche und dann vor Ort auch eine Weile brauche, bis alles im Kasten ist. Eine Vorstellung vom Endergebnis habe ich eher selten, da das menschliche Auge nur einen Blickwinkel von etwa 150° hat. Somit ist es schwierig, sich eine 360° Ansicht im Kopf “zusammen zu setzen”.
Ich verabrede mich außerdem gerne mit anderen Fotografen, um Fototouren zu machen auf denen wir dann bestimmte Motive im Fokus haben. Andererseits habe ich die Kamera oft auch einfach dabei und fotografiere spontan, was mir vor die Linse kommt. Dies führt natürlich dazu dass man nicht immer optimale Bedingungen vorfindet und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss.Du hast dich unter anderem auf Panoramen spezialisiert, extrem weitwinklige Fotos bis hin zu 360° Panoramen. Warum?
Angefangen hat alles mit einem Urlaub an der Nordsee. Ich wollte das Meer fotografieren und bemerkte, dass ich den gewünschten Bildausschnitt nicht mit einem Foto abdecken konnte. Daraufhin machte ich mehrere Einzelaufnahmen von links nach rechts, welche ich später am PC “von Hand” zusammensetzte. Die dabei entstandene 180° Ansicht hat mich fasziniert, weil man sowohl das gesamte Meer, als auch Teile vom Strand sehen konnte, ohne den Kopf drehen zu müssen.
Heute mache ich meine Panoramen mit vielen tollen Hilfsmitteln, wie einem entsprechenden Stativkopf, Weitwinkelobjektiven und leistungsstarker Software. Somit komme ich schneller und effektiver zu präzisen Ergebnissen. Die Faszination und Spannung bleibt aber trotzdem erhalten, denn man weiß nie, wie das zusammengesetzte Resultat aussehen wird, wenn man auf den Auslöser drückt.Und warum verzichtest du weitgehend auf Menschen in Deinen Bildern?
Bei vielen Panoramaaufnahmen wirken sich Menschen eher “störend” aus. Durch die vielen Einzelbilder können Personen, die in Bewegung sind, beim Endergebnis mehrfach oder als “Geister” mit fehlenden Körperteilen auftreten. Außerdem mag ich gerade die sehr technische Darstellung von Panoramen. Das heißt, gerade Linien, große Flächen und viel Symmetrie bestimmen das Bild. Auch hier würden Objekte wie Menschen, Autos oder Tiere eher störend wirken.
Bei meinen Konzertfotos hingegen sind fast ausschließlich Menschen zu sehen. Gerade bei größeren Veranstaltungen, wie Open Air Festivals, mag ich es, auch Besucher und das “drumherum” zu fotografieren, um die Stimmung einzufangen.Gibt es Fotografen die Dich inspirieren oder beeinflusst haben oder ging das alles von selbst los?
Es gibt zahlreiche Fotografen, von denen ich Tipps und Tricks erlernt habe oder die mir bei technischen Fragen zur Seite standen. Was die Wahl meiner Motive und die Bildgestaltung angeht, hatte ich schon immer meinen eigenen Kopf. In dieser Hinsicht möchte ich mich auch nicht beeinflussen lassen. Trotzdem schaue ich mir täglich die Bilder von anderen Fotografen auf deren Webseiten, Blogs und Community-Profilen an. Wenn ich Zeit dazu habe, gebe ich gerne auch ehrliches Feedback und freue mich auch über eben jenes. Konstruktive Kritik ist mir dabei lieber als Lobeshymnen.Möchtest du etwas mit Deiner Fotografie erreichen und wenn ja, was?
Grundsätzlich verfolge ich mit meinem Hobby kein konkretes Ziel. Im Endeffekt ist es ein Zeitvertreib, der mir viel Spaß bereitet. Natürlich freue ich mich, wenn anderen Menschen meine Bilder gefallen. Und ein bisschen Stolz bin ich, wenn die Fotos in den Medien oder auf einer Ausstellung gezeigt werden. Außerdem finde ich es gut, wenn ich weitere Fotografen mit meiner Panoramanie anstecken kann.An welchen Projekten arbeitest Du gerade?
Ich habe für dieses Jahr einige “Lost Places” auf dem Schirm – der Besuch des Quelle Gebäudes Ende letzten Jahres und der große Umbau des Z-Baus haben mein Interesse an solchen Themen geweckt. Außerdem plane ich, sofern denn nun endlich mal das Wetter etwas sommerlicher wird, wieder das ein oder andere “Postkarten”-Foto von Nürnberg zu machen. Dabei sollen nicht die Hauptattraktionen im Vordergrund stehen, sondern die kleinen aber feinen Plätze am Rande der großen Touristenmeilen betrachtet werden.Auf welches Projekt oder auf welche Arbeit bist zu besonders stolz?
Hier kann ich keine Konkrete Aussage machen. Ich bin immer stolz, wenn ich mich ein wenig weiter entwickle und Dinge besser mache. Dies können ganz kleine technische Handgriffe sein oder eben die Tatsache, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Aber auch Projekte, die sehr arbeitsintensiv sind, bringen ein gutes Gefühl, wenn ich sie erfolgreich vollende.
Eine Auswahl von Marcos Fotos
Regensburg Skyline
Eines meiner Lieblingsbilder und ein klischeehaftes “Postkarten”-Panorama. Hier galt die Devise, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Der Mondaufgang und der goldene Sonnenuntergang zur gleichen Zeit waren schon echter Zufall. Zudem waren die Wochen vorher extrem trocken, sodass die Donau sehr ruhig floss und die Spiegelung der Gebäude entsprechend gut sichtbar machte. Das Bild besteht aus 10 Einzelaufnahmen und zeigt einen Blickwinkel von gut 200°.
Little Planet Nürnberg
Hier ist der Hauptmarkt Nürnberg an einem Freitagabend im Mai zur blauen Stunde zu sehen. Viele Leute fragen mich, warum auf dem Bild keine Menschen zu sehen sind, obwohl die Aufnahmen gegen 21 Uhr entstanden. Ganz einfach: Bei einer ausreichend langen Belichtungszeit (hier etwa 5s) werden bewegte Objekte unsichtbar oder höchstens noch als Schatten dargestellt. Der Planeteneffekt entsteht, wenn man das aus 14 Einzelfotos zusammengesetzte 360×180° Bild in stereografischer Projektion betrachtet.
CPO Sex
Dies sind meine beiden (ehemaligen) Mitbewohner beim Liebesspiel. Die Besonderheit daran ist, dass der Orange Zwergflusskrebs (Cambarellus patzcuarensis sp. orange – CPO) sich häufig nur Nachts paart. Ich hatte das Glück, die beiden tagsüber beobachten zu können. Außerdem sind sie jeweils nur 3-4 cm groß – durch die Aquarienscheibe hindurch ist es also nicht ganz einfach, die Tiere in einer guten Qualität abzulichten.
Low Frequency Assault 2012
Dieses Foto entstand bei der letzten großen Veranstaltung der Jungs von “Doom over Nürnberg” Ende 2012. Es zeigt den Sänger der Doom-Metal Band “Kalmen”. Das Bild hat für mich sehr emotionalen Wert, da dies die letzte Band des Abends und somit das letzte offizielle Highlight im alten Kunstverein vor der großen Umbaupause war. Der gesamte Z-Bau in der Frankenstraße und somit auch der Kunstverein sind aktuell leer geräumt und werden in den nächsten zwei Jahren renoviert. Leider gibt es in dieser Zeit keine Ausweichmöglichkeit für die zahlreichen Underground-Konzerte und Subkulturen. Das Foto wurde mit einem 8 mm Fisheye-Objektiv geschossen. Es spiegelt meines Erachtens die düstere und tieftraurige Musik gut wieder und stimmt ein bisschen melancholisch bei dem Gedanken an einen der besten Clubs in Nürnberg.
U-Bahnhof Fürth Hardhöhe
Als Mitglied im 1. Nordbayerischen Amateurfotoclub e.V. habe ich letztes Jahr die Idee gehabt, die U-Bahnhöfe in Nürnberg und Fürth zu fotografieren. Das haben wir mit einigen Mitgliedern kurzerhand zu einem Projekt gemacht und wollen jetzt jedes Jahr im Winter (wenn man draußen nicht gut fotografieren kann/will) eine der U-Bahnstrecken fotografieren. Dieses Jahr war die Strecke Fürth Hardhöhe – Nürnberg Hauptbahnhof an der Reihe. Das Bild entstand aus 12 Einzelaufnahmen.
Mehr Fotos von Marco Wenzel gibts auf seinem Blog und auch in der Fotocommunity.
Danke fürs Interview! :)
Urban Exploration durch Jonathan Danko
Urban Exploration wird in Nürnberg, wenn nicht gar in ganz Bayern etwas unzureichend betrieben. Bekanntere Protagonisten oder Publikationen dieser Szene oder dieses Betätigungsfeldes kann man mit der Lupe suchen. Das mag daran liegen, dass entdeckungswürdige Orte und Gebäude ziemlich aus dem öffentlichen Stadt- und Landschaftsbild verschwunden sind und sich somit nicht sonderlich viele Orte auftun um so ein Hobby überhaupt zu entwickeln oder aktiv betreiben zu können. Meine persönlichen Urban Exploration Aktivitäten sind hier im Blog dokumentiert und stießen recht bald an Grenzen. Geniale Areale wie der Milchhof am Wöhrder See sind verschwunden und bis auf das Volksbad scheint es nicht mehr sonderlich viel zu geben.
Aber wenn man so denkt, dann kennt man Danko nicht. Selbst der Ästhetik des Verfallenen verfallen stöbert er immer wieder interessante und vergessene Orte in Nürnberg und Umgebung auf. Fotos seiner Erkundungen werden über sein Blog und Flickraccount publiziert. Dazu gesellen sich dokumentarische Arbeiten über Abrissarbeiten und Stadtumgestaltungen und man erfährt von ihm viel über die Hintergründe zu solchen Bauvorhaben.
Grund genug ihm ein paar Fragen zu stellen.
Bitte stell Dich kurz vor.
Hallo ich bin Jonathan, 24 Jahre alt und wohne seit etwa 4 Jahren in Nürnberg.
In meiner Freizeit fotografiere ich recht viel und arbeite in längeren Abständen immer wieder an meinem Blog.
Damit begonnen habe ich etwa vor 2 Jahren als bei mir in der Straße eine alte Fabrik abgerissen wurde. Es war die alte Fleischmann Fabrik in Johannis welche mir damals irgendwie besonders am Herzen lag. Das Gebäude war die erste Fabrikgebäude der Firma Fleischmann und strahlte eine tolle Atmosphäre aus.
Ich fand es von Anfang an faszinierend und wollte es zumindest auf Foto noch für die Zukunft erhalten. Mit dem bevorstehenden Beginn der Abrissarbeiten am alten Tuchergelände in der Nürnberger Nordstadt kam mir damals dann die Idee zu meinem Blog.Warum fotografierst Du? Seit wann und welche Motive?
Ich fotografiere seit etwa 2 Jahren regelmäßig. Dabei haben es mir vor allem verlassene und dem Verfall preisgegebene Gebäude, die Architektur sowie Abriss- und Bauarbeiten besonders angetan. Ich fotografiere weil es mir sehr viel Spaß macht und weil ich die Veränderung der Stadt und ihrer Gebäude dokumentieren und Vergessenes und Verborgenes zugänglich und erfahrbar machen möchte.Wann fotografierst Du? Hast du genaue Vorstellungen, wartest du auf gewisse Situationen oder passiert es einfach?
Da gibt es keine feste Regel. Mal so mal so. Tendenziell geh ich aber eher spontan auf Tour und lass mich vor Ort von der Situation überraschen.Viele deiner Fotos zeigen ein Bild von Nürnbergs Verfall, Abbruch, den vergessenen Orten aber auch von Erneuerung. Wie kommst Du auf diese Ansichten und warum?
Die Stadt befindet sich im stätigem Wandel, vieles verändert sich rasant und einmal Verschwundenes gerät schnell in Vergessenheit. Ich möchte mit meinem Blog und meinen Fotos ein Teil von Nürnberg dokumentieren den ich sehr spannend finde und hoffe das er so noch in vielen Jahren erfahrbar und erreichbar bleibt.Gibt es Fotografen die Dich inspirieren oder beeinflusst haben?
Hm, gute Frage. Ich achte meisten nicht auf Namen, weshalb ich hier keine Fotografen nennen kann. Es gibt aber eine Menge Fotos die mich inspirieren und beeinflussen. Ich mag es sehr gern mich durch unterschiedliche Fotobücher oder Fotosets im Internet zu arbeiten und zusehen worauf andere Fotografen so achten und was und wie sie etwas zeigen.Möchtest du etwas mit Deiner Fotografie erreichen und wenn ja, was?
Das sich Menschen in Zukunft sich ein gutes Bild darüber machen können wie sich bestimmte Gebäude, Orte oder Plätze im laufe der Zeit gewandelt haben und wie einzelne verschwundene Gebäude einmal im Detail mal aussahen.An welchen Projekten arbeitest Du gerade?
Oh an viel zu vielen gleichzeitig …
Momentan ist die Situation so, das ich zwar sehr viel zum Fotografieren komme dafür aber weniger zum schreiben und verarbeiten der Fotos.
Anfang August war ich in Barcelona unterwegs kurz vorher in Thüringen und im Juni habe ich alte Bunker und Wehranlagen aus dem ersten Weltkrieg in den Dolomiten besucht.
In Nürnberg beschäftigen mich momentan vor allem die Quelle, das Hotel Deutscher Hof, die Bunkeranlagen und noch ein paar kleinere Gebäude.
Online gibt es bisher aber nur einige Fotos von der Quelle.Auf welches Projekt oder auf welche Arbeit bist zu besonders stolz?
Auf die Dokumentation der Tucherbrauerei in Nürnberg und die anschließenden Abrissarbeiten.
Über 1 Jahr war ich dort unterwegs und habe dabei sehr viel gelernt.
Eine Auswahl von Dankos Fotos
Quelle
Seit Februar bin ich regelmäßig in der Quelle und verbringe dort viel Zeit. Es ist ein spannender Ort an dem gerade viel Neues entsteht und passiert, voller Atmosphäre und Geschichten.
Vor wenigen Jahren noch Arbeitsplatz von über 7000 Menschen und jetzt ein Spielplatz für viele Junge Menschen.
Die Bilder oben sind im Mai entstanden als das Wetter gerade mies war und das Gebäude ziemlich surreal aussehen lies.
Gerade arbeite ich an einem Artikel für meinen Blog über das Gebäude.
Möbel Quelle
Nur einen Steinwurf vom Quelle Hauptversand entfernt stand bis vor kurzem die Möbel Quelle.
Das Gebäude alleine war nicht so spannend. Dafür aber die Geschichte des Grundstückes und der Abriss des Gebäudes.
Ich bin immer wieder von Abbrucharbeiten fasziniert.
Davon wie sich das Gebäude in kürzester Zeit verändert, wie die Dinosaurier ähnelnden Maschinen sich durch Gebäude fressen und von den Motiven die entstehen und nur für einen kurzen Moment bestehen bleiben.
Müll-Schwelbrennanlage
Ziemlich cooles Teil. Steht nach nur einem Jahr in Betrieb seit 1998 leer und rostet langsam vor sich hin.
Straßenbahndepot Muggenhof
Die Fotos zeigen 2 Hallen des ehemaligen Straßenbahndepots in Muggenhof.
Das unter Denkmalschutz stehenden Gebäude steht seit 2003 leer und zieht mich immer wieder an.
Beim Fotografieren dort begleitet mich immer ein Arbeiter der dort über 30 Jahre lang gearbeitet hat und eine Menge spannender Geschichten von dort zu erzählen hat.
Bunker unter der Stadt
Die Bunkeranlagen unter der Nürnberger Altstadt wirken oft surreal und lassen in einem immer wieder das Gefühl aufkommen auf einem anderen Planeten zu sein.
Total verrück, spannend, entspannend und beim Gedanken an deren Vergangenheit, auch mal bedrückend.
Bin immer wieder gerne dort.
Wasserturm der Tucher Brauerei
Neben dem Sudhaus, das einzigen was von der alten Brauerei übrig geblieben ist.
Er hat maßgeblich dazu beigetragen das ich meine Höhenangst überwunden habe unbehütet einen sehr schönen Ausblick auf Nürnberg.
Die Fotos oben zeigen den Turm nach dem Abriss der Brauerei. Innen entkernt wartet er nun auf einen neuen Anbau und seine Sanierung.
Tucher Brauerei
Seit nun bald 2 Jahren dokumentiere ich die Veränderungen auf dem Tucher Gelände und es zieht mich immer noch an.
Anfangs war es die Unberührtheit und die Ruhe auf dem Gelände die mich immer wieder anzog. Die Gebäude waren größtenteils noch voll eingerichtet und standen seit Jahren leer. Der Verfall der Gebäude war bereits weit fortgeschritten.
Ich kam mir manchmal vor wie auf einer Zeitreise oder einen verlassenen Planeten wenn ich hier durch die Gänge und über das Gelände streifte.
Später brachten mich die Abrissarbeiten regelmäßig auf das Gelände und nun die Bauarbeiten welche weiterhin für einen stetigen Wandel auf dem Gelände sorgen.
Volksbad
Stadtbekannt und immer wieder interessant.
Zuckerbär
Hier hab ich mich auch gerne aufgehalten. Das ganze Areal war von Kletterpflanzen zugewuchert und wirkte sehr verwunschen.
Wie man auf dem Foto gut sehen kann war der Verfall der Fabrik damals bereits sehr weit fortgeschritten.
Auf dem Gelände entstehen momentan Wohnhäuser.
Mehr Fotos von Jonathan Danko gibts auf seinem Flickraccount und zusammen mit hintergründigen Informationen in seinem Blog.
Danke fürs Interview! :)
Nürnberg Impressionen von Astrid Epp
Astrid ist mir zufällig über den Weg gelaufen. Auf flickr stuppste sie eins meiner Fotos an und ich stöberte daraufhin in einer ruhigen Minute durch ihre Bilderwelten – und war sofort begeistert. Da war noch jemand mit diesem besonderen Blick auf Nürnberg, und zwar auf das echte, alltägliche, weitgehend industriell geprägte und schmucklose Nürnberg ohne die verklärte touristische Altstadtromantik. Es ist ein Blick auf die Stadt, der mir insbesondere ästhetisch sehr gefällt. So schielt ihre Kamera vorbei an allen Klischees – und erstellt vielleicht direkt wieder neue und eigene. Und natürlich passt dieser Blick wunderbar in dieses Blog.
Ich stellte Astrid einige Fragen und lud sie ein einige ihrer Fotos zu präsentieren.
Bitte stell dich kurz vor.
Astrid Epp, 40 Jahre, Soziologin. Ursprünglich komme ich aus dem Ruhrgebiet, bin aber gleich nach dem Abitur zum Studium nach Berlin gegangen, mal zwischendurch in Bielefeld gewesen, jetzt aber schon wieder seit etlichen Jahren in Berlin.Warum fotografierst du? Seit wann und welche Motive?
Angefangen zu fotografieren habe ich so um 2006, 2007 herum. Auf Ausflügen und Radtouren im Berliner Umland fielen mir Schilder, Plakate, Vorgärten auf, die irgendwie noch aus einer anderen Zeit zu stammen schienen (was sie vermutlich auch taten) und die häufig unfreiwillig komisch oder manchmal einfach auch nur traurig und trist wirkten. Damit ging es los. Zudem habe ich mich schon immer auch für Stadtplanung und Architektur interessiert, allerdings nicht für irgendwelche spektakulären oder bekannten Orte, sondern eher für die Gestaltung ganz gewöhnlicher Ortschaften, und vor allem dafür, was die Bewohner aus diesen Ortschaften machen. Menschen wird man auf meinen Fotos selten finden. Wenn man die Menschen weglässt, sehen Städte, Orte, irgendwelche Siedlungen häufig so aus, als seien sie gerade nicht in Betrieb; sie bekommen etwas Kulissenhaftes.
Sie verlieren dadurch auch ihre eigentliche Funktion und das macht häufig dann erst ihre Absurdität oder Hässlichkeit deutlich.Wann fotografierst du? Hast du genaue Vorstellungen oder passiert es einfach?
Meistens habe ich keine genaue Vorstellung davon, was ich fotografieren werde. Ich bin viel unterwegs, und meistens brauche ich etwas Zeit, um mit einer Stadt oder einer Gegend fotografisch warm zu werden. Ich muss mir die Stadt schon in Ruhe angucken, weshalb ich meistens ziemlich viel rumlaufe und mich ‚warm‘ knipse. Irgendwann passiert es dann einfach, dann sehe ich die Dinge, die ich gesucht habe, ohne dass ich vorher gewusst hätte, was das eigentlich ist.Einige deiner Fotos zeigen ein Bild von Nürnberg, das mir sehr gefällt, weil es nicht dem typischen Postkartenklischee entspricht. Wie bist du auf diese Ansichten gekommen?
Ich habe Nürnberg noch nie als eine pittoreske Stadt gesehen, die einem Postkartenklischee entspricht, wenn man mal vom Hauptmarkt, der Burg, dem schönen Brunnen absieht. Jenseits dieser touristischen ‚Hot Spots‘ sieht man der Stadt durchaus an, dass sie auch eine industrielle Vergangenheit hat. Und vielleicht sehe ich das, weil ich aus dem Ruhrgebiet komme und gerade diese charmante Schäbigkeit mag, mit der ich groß geworden bin und die ich echter und authentischer finde, als herausgeputzte Sehenswürdigkeiten. Wobei einige meiner Fotos in Nürnberg ja auch in der Innenstadt entstanden sind, oft in unmittelbarer Nähe zu den ‚eigentlichen‘ Sehenswürdigkeiten.Gibt es Fotografen die dich inspirieren oder beeinflusst haben?
Bevor ich angefangen habe zu fotografieren, habe ich mich tatsächlich kaum für Fotografie oder bestimmte Fotografen interessiert. Das war vielleicht auch ganz gut, weil ich so nicht beeinflusst worden bin oder gar versucht hätte, irgendjemandem nachzueifern. Bis heute hat sich das nicht groß geändert – neulich habe ich allerdings eine Ausstellung von Thomas Ruff gesehen, die mir sehr gut gefallen hat. Und klar – auch die Bechers gefallen mir. Insofern gefällt mir wohl die Düsseldorfer Fotoschule. Aber das ist eher ein Zufall und wie gesagt, ich habe es erst gemerkt, als ich schon längst fotografiert habe.
Eine Auswahl von Astrids Eindrücken aus Nürnberg
Langwasser von hinten
Dieses Foto ist bei einem Spaziergang durch Nürnberg Langwasser entstanden. Langwasser wollte ich schon immer mal sehen, zum einen weil mich die Idee der Trabantenstädte interessiert und zum anderen, weil in der kurzen Zeit, in der Beckstein Ministerpräsident war, plötzlich überall von Langwasser die Rede war. Ich war auf jeden Fall begeistert.
Untitled
Gesehen in der Innenstadt. Mich hat der Versuch fasziniert, eine schon etwas heruntergekommene Fassade mit etwas Farbe zu pimpen, wobei der Besitzer wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Besondere Zutat: die Pferde in dem Fenster(?) daneben. Am Bildrand der in Nürnberg unvermeidliche Dürer.
Baulücke in der Nürnberger Innenstadt
Auch dieses Foto ist mitten in der Innenstadt entstanden. Man fragt sich, wie es dazu kommen konnte – zum einen scheint es diees Baulücke(?) schon länger zu geben, zum anderen fragt man sich aber auch, wie diese Balkone in die Lücke ‚reingezimmert‘ wurden. Die Balustrade über den Glasbausteinen perfektioniert den Anblick.
Braun/Beige/Rosa
Ein absoluter Zufallstreffer. Ich weiß auch nicht, ob die Besitzerin den Roller absichtlich in genau diese Ecke gestellt hat. Während ich das Foto machte, kam sie aus dem gegenüberliegenden Laden, ich habe aber versäumt sie zu fragen, ob sie den Parkplatz wegen der Farbgebung ausgesucht hat. Frauen ist so etwas ja zuzutrauen.
Christo in Nürnberg
Die Eisenbahnsiedlung fand ich besonders beeindruckend, weil sie eine Stadt in der Stadt ist. Auch dort waren kaum Menschen auf der Straße. Dafür aber dieses wunderbare Ensemble: eine Motorradschutzhülle in Camouflage, noch dazu in lila.
Der rote BMW
Der BMW sah aus, als würde er schon seit 30 Jahren dort stehen, es muss sich um ein älteres Modell handeln. Mir gefiel auch, dass die ganze Ecke schon etwas runtergekommen ist, und auch der Rasen schon länger nicht mehr gemäht wurde.
Vorgarten in Langwasser
Die Form dieser Bäumchen hat mich beeindruckt. Als ich das Foto machte, kam der Besitzer/Gärtner um’s Haus, um zu sehen, was ich da treibe. Um meine leichte Verlegenheit zu überspielen habe ich schnell ein Gespräch über die Vorgartenpflege angefangen und erfahren, dass diese Bäumchen hier nicht öfter als ein Mal im Jahr in Form geschnitten werden müssen. Der Gärtner war sichtlich stolz darauf, dass sich mal jemand für seine Bäumchen interessiert.
Untitled
Auch dieses Bild ist in Langwasser entstanden, obwohl es tatsächlich in einer x-beliebigen Stadt entstanden sein könnte. Ich habe solche Häuser schon in allen möglichen Städten gesehen und es gibt hier keinen einzigen Hinweis darauf, wo das sein könnte. Diese Siedlungen sehen in allen Städten gleich aus.
Mehr Fotos von Astrid, aus Nürnberg und von anderswo, gibts auf ihrem flickr-Account.
Danke fürs Interview! :)
Blick hinter schicke Fassaden
Stadtanzeiger von heute, einer Beilage der NN bzw. NZ, wurde ein kleines Portrait von mir bzw. von meinem Alter Ego Sugar Ray Banister veröffentlicht, das auch hier im Netz nachzulesen ist.
Erst mal Danke an Ute Möller für das charmante Interview und die Tasse Kaffee. Als Anreicherung und Ergänzug zu dem Text hier noch ein paar Punkte von meiner persönlichen Seite:
- Ich habe Kultur in jungen Jahren nicht ausschließlich über Bilder aus dem Netz aufgenommen. Musik hatte auch schon damals einen großen Anteil am Medienkonsum, trotz schmaler Bandbreiten und Budgets. Und ich war auch damals schon des Lesens mächtig. Trotz Dorfgrundschule (oder gerade deswegen?).
- Einige der ersten meiner Fotos im Netz kann man noch heute hier gucken. Das Projekt „Visual Voices“ startete im Jahr 1999, lief eine Zeit zusammen mit Hpunkt Kramer und wurde dann 2003 eingestellt. Relativ zeitgleich mit dem Umzug nach Nürnberg. Davor gabs auch schon einige Versuche Dinge ins Netz zu stellen, aber davon ist nichts mehr zu finden. Ist auch besser so.
- Die Mittelmäßigkeit von Hannover wird dann auch recht treffend von den Aromaboys portraitiert: “Zu Hässlich für München zu dumm für Berlin“. Aber egal wie mittelmäßig Hannover auch ist, man lernt die Kunst der Ironie und man kann über sich selber lachen, was dem Urfranken, so wie ich ihn kennen gelernt habe, eher fremd ist.
Mein Humorverständnis wurde übriges in jungen Jahren vom Fühstyxradio entscheidend geprägt. Also von Kalibern wie u.a. Oliver Kalkofe oder Dietmar Wischmeyer. Das ist eine Art der Sozialisation die dem Franken leider auch verwehrt blieb und was man schwer nachholen kann. - Meine Interviews mit anderen über Nürnberg kann man hier nachlesen.
- Zu den KulTour-Tipps: Checkt mal alle regelmäßig die Seiten vom Hemdendienst und geht da so oft hin wie es geht, bevor er wieder weg ist (momentan hält er sich ja ein bisschen). Und natürlich immer schön in die Weinerei kommen. Alles andere in Nürnberg ist auswechselbar und recht gleichförmig bis auf das Bieramt natürlich. Und das AEG-Gelände. Und die across-Reihe hat mein musikalisches Herz erobert. Greg Haines wird wunderbar!
Nürnberg Erfahrungsaustausch mit Pandoras Täschchen
Nicht wenige Menschen nutzen Städte, um ihr Leben in Erfüllung gehen zu lassen. Nürnberg ist sicherlich ein Ort um erwachsen zu werden, aber auch einer um alt zu werden?
Name/Pseudonym: Pandoras Täschchen
Alter: 28
Beschäftigung: studieren und dies und das
URL: bald
Warum Nürnberg?
Ein privater Unfall; dem Verursacher nicht unbedingt zu danken, der ist wieder von hier weg gezogen.
Ist Nürnberg schön?
Na klar, wenn man nicht immer auf die Strasse schaut, um nicht in Hundescheiße zu tappen.
Was sollte man in Nürnberg tunlichst unterlassen?
Nicht mit dem 43er und 44er Bus nach Zabo fahren; es stinkt, es engt ein, es zieht einen in trübe Gewässer, man möchte niemals Kinder und ein eigenes sauberes und wohlriechendes Auto, um über den Frankenschnellweg zu düsen…
Was sollte man in Nürnberg unbedingt tun?
Mit den Strabas bis zur Endhaltestelle und zurück.
Nur Nürnberg hat…
Die Strasse der Menschenrechte.
Nürnberg Erfahrungsaustausch mit Drew
Mit um die 18% hat Nürnberg einen ganz ordentlichen Anteil an Mitbürgern mit Migrationshintergrund. Natürlich soll auch die Stimme eines wirklich von weit her zugezogenen gehört werden, auch oder gerade weil Kanadier in der Stadt eher unterrepräsentiert sind.
Name/Pseudonym: Drew
Alter: 28
Beschäftigung:
URL:
Warum Nürnberg?
Meine Freundin studiert hier. Ich wollte mehr südlich wohnen aber na ja… passt schon.
Ist Nürnberg schön?
Es ist ziemlich schön, besonders in der Innenstadt, aber außerhalb der Innenstadt ist es nicht so außergewöhnlich.
Was sollte man in Nürnberg tunlichst unterlassen?
Als Kanadier und Eishockeyfan würde ich nicht die EisTigers empfehlen. Ich habe auch kein Interesse an den Nazidings wie z.B. Dokuzentrum.
Was sollte man in Nürnberg unbedingt tun?
Wenn man Ausländer ist, dann sollte man unbedingt ein Clubspiel anschauen. Außerdem ist das Landbierparadis sehr gut und natürlich muss man in der Altstadt spazieren gehen.
Nur Nürnberg hat…
… so eine komische Mischung aus jung und alt, freundlich und unfreundlich, weltoffen und reserviert, kreativ und unkreativ, intelligent und rassistisch. Zwei Ausländer können ganz verschiedenen Erfahrungen in Nürnberg haben, je nachdem welche Hautfarben sie haben. Leider.
Nürnberg Erfahrungsaustausch mit Onkel Alex
Nürnberg besteht nicht nur aus Nürnberg selbst, sondern auch aus dem Großraum, der Metropolregion. Es hängt alles zusammen. Die Brücke nach Erlangen schlägt der Realitätsfilter.
Name/Pseudonym: Onkel Alex
Alter: 32
Beschäftigung: Herausgeber eines Stadtmagazines, Barkeeper und Therapeut
URL: realitaetsfilter.de
Warum Nürnberg?
Ich bin in Erlangen geboren. Wohne in Erlangen. Den Realitaetsfilter gibt’s auch in Nürnberg, weil Erlangen zu klein ist. Warum Nürnberg? Nürnberg bietet einfach mehr in Bezug auf Anti-Kommerz. Kleine Kneipenalternativen und alternative Szene Veranstaltungen. Genau das brauch ich für mein Stadtmagazin.
Ist Nürnberg schön?
Meine Freundin ist schön. Wie soll man eine Stadt mit dem Prädikat schön oder hässlich versehen? Gibt es doch in jeder Stadt schöne und weniger schöne Ecken zu entdecken. Ich für meinen Teil finde Nürnberg interessant. Und ehrlich gesagt, gefallen mir die verwohnten Ecken besser als die durchgestylten.
Was sollte man in Nürnberg tunlichst unterlassen?
Sich am Hauptbahnhof nach Spielende als Bayern Fan outen.
Was sollte man in Nürnberg unbedingt tun?
Fürth verneinen.
Nur Nürnberg hat…
… alles getan, um nicht mehr ins Weltkulturerbe aufgenommen zu werden.
Nürnberg Erfahrungsaustausch mit dem Rationalstürmer
Mit Nürnberg leben lernen ist etwas, womit sich auch der werte Herr Rationalstürmer hätte auseinandersetzen können. Er scheint sich aber einfach hingesetzt zu haben um sein Ding zu machen. Vielleicht ist das der Trick.
Name/Pseudonym: Rationalstürmer
Alter: 38
Beschäftigung: Lohnschreiber & Lügenbaron
URL: rationalstuermer.twoday.net
Warum Nürnberg?
Billig, aber so was schreit ja geradezu nach der Gegenfrage! Vielleicht würde ich mich anderswo genauso wohl fühlen wie hier. Vielleicht sogar noch wohler. Fakt ist jedoch: Ich sehe keinen Grund, aus Nürnberg wegzugehen. Ich bin hier nicht aufgewachsen. Ich bin nicht unbedingt unrausreißbar mit der Stadt verwurzelt, aber ich mag es einfach, und mir fehlt nichts. Okay, Berge wären schon noch super, aber mit den Jahren wird man ja auch bescheiden.
Ist Nürnberg schön?
Könnt ich gar nicht sagen. War mir auch immer egal. Vielleicht ein kleiner Exkurs dazu: Frauen haben mich immer nur interessiert, wenn ihre Nasen ein bisschen schief waren oder ihre Hintern eigentlich viel zu groß. Ich brauchs nicht schön, ich brauchs geil. Nürnberg ist geil.
Was sollte man in Nürnberg tunlichst unterlassen?
Das, was man andernorts auch tunlichst unterlassen sollte. In der U-Bahn laut rülpsen, alten Muttis die Tür vor der Nase zuknallen, wegschauen, wenn man eigentlich was tun könnte.
Was sollte man in Nürnberg unbedingt tun?
Ohweia, das wird Werbung: Die Brezen beim Kolb kaufen und die Bratwürscht nicht an einem dieser bekackten Metallbunker. Currywurst im Salon Regina in der Fürther Straße. Matthias Egersdörfer im Loft (Dank ans Stilhäschen).
Nur Nürnberg hat…
…mich.
Top Artikel der letzten 48 Stunden
Letzte Bemerkungen
- Dirk bei Autos vor Gebäuden
- Strickmühlen-Museum (@Kurbelursel) bei Autos vor Gebäuden
- Klaus bei Urban Exploration Kurzfilm – Raika
- Meicel bei Statusupdate – Januar 2013
- Dirk bei Meanwhile in Gostenhof
- Carsten bei Meanwhile in Gostenhof
- Dirk bei Taubenstereoskopie
- noribori bei Taubenstereoskopie
- Dirk bei Quelle Fotowalk
- artofbordedom bei Quelle Fotowalk








































