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16 richtige Momente im Juni und Juli 2014

Die zweite Doppelausgabe. Im Februar gabs auch schon eine. Wieder aus Gründen. Hat immer noch und fast noch viel mehr was mit der Selbstständigkeit zu tun. Gehört aber eigentlich nicht hier hin. Hier gehören andere Dinge hin. Nämlich die folgenden.

Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  01

Put your feet up in the air. Endlich Sommer.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  02

Letztens (auch im Februar) habe ich ja noch vor Verwunderung gejammert, weil es in Nürnberg zwar viele Türken, aber kein Kumpir gab. Ein unverständlicher Zustand. Dann gab es auf dem türkischen Straßenfest in GoHo einen Licktblick, der aber verhältnismäßig teuer war. Mittlerweile gibt es mit dem Toffels am Färbertor aber eine Lokalität, bei der auf dem Menü zwar nicht “Kumpir” geschrieben steht, die sich aber massiv von der Türkischen Ofenkartoffel hat inspirieren lassen. Irgendwann schwappt dankenswerterweise halt alles mal nach Nürnberg, auch wenns manchmal etwas länger dauert.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  03

London hat schöne Industrie…

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  04

… und ein recht eigenes Verhältnis zu deutschem Bier. Und warum muss ausgerechnet Becks deutsches Bier repräsentieren?

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  05

Been here. Done that.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  06

Die Airline servierte zur Feier des Tages (irgendwas mit Fußball) extra Currywurst.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  07

Barmbek schmückt sich an manchen Ecken erstaunlich ausgereift, auch wenn solche Ecken selten sind.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  08

Ein richtiger Moment, der schon 12 Jahre zurück liegt: das Gründungsprotoll der Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in Europa e.V., auch bekannt als Weinerei, hing im Ausstellungsraum während der letzten Tage der alten Location.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  09

Noch etwas rau und ungehobelt. Nicht nur der Gartenzaun wird von uns in der nächsten Zeit wieder etwas in Form gebracht. In ein ganzes Haus kehrt nach Jahren der Leere wieder Leben ein.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  10

Ja ja, auf nach Bayern. Aber eher nicht wegen den Stullen.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  11

Noch nicht fertig, aber es wird. Ein Testausdruck meines Kapitels für das erste HR-Innovation Buch.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  12

10 Jahre Prinzregenthenufer sind vorbei. Am Ende müssen wir den Nachbarn dankbar sein, dass sie unsere Lautstärke nicht ertragen haben. Denn es geht weiter mit der Weinerei und die neue Location ist größer, besser, weiter, mehr!

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  13

Nicht sehr kreativ liebes Nürnberg, aber trotzdem sehr richtig derzeit.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  14

Mehr weiss ich grade auch nicht, aber vielleicht passiert da mehr auf der alten Quelle, als wir alle ahnen!

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  15

“OK Glass” – Hab mal die Googlebrille getestet und direkt ein Foto gemacht. Cooles Teil, aber bei Bildqualität und Usability ist noch Luft nach oben. Zudem sieht man aus wie ein Depp.

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Richtiger Moment Juni-Juli 2014 -  16

Wertes Bayern, so sieht ein amtlicher Snack aus!

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Sommerkollektion 2014 Impressionen

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 01

Ob es überhaupt eine Fortsetzung der reichlich spontan in sechs Wochen organisierten Sommerkollektion 2013 geben würde, war lange unklar. Es war lange unklar, ob die Hallen und die Dachterrasse wieder zur Verfügung stehen würden, ob das Quellkollektiv wieder die Energie und das Engagement haben würde um eine derartige Veranstaltung zu stemmen, und ob aus dem Quellegebäude nicht vielleicht sogar zwischenzeitlich eine eigentümliche Investorenidee geworden wäre.

Nun, irgendwann kam dann doch recht überraschend die Freigabe für die Nutzung der anvisierten Flächen und man machte sich dran, wieder reichlich spontan eine zweite Sommerkollektion zu basteln. Diesmal allerdings mit etwas anderen Leuten auf den Ausstellungsflächen und einem anderen und auch etwas kleinerem Planungsausschuss. Es war etwas heimeliger geworden, aber es war immer noch die Sommerkollektion, eine Veranstaltung bei der man bis zum letzten Moment nicht weiß, was dabei raus kommt, auch wenn man im Gegensatz zum letzten Jahr schon so ungefähr wusste, was die Leute auf der Quelle so machen.

Und einen weiteren Unterschied gab es. 2013 war ich selbst als Aussteller sowie als Unterstützer hinter den Kulissen aktiv, 2014 hats für mich dann gerade mal zum Besucher an einem Abend gereicht. Immerhin war eins meiner Ausstellungsstücke aus dem letzten Jahr noch da. Ein kleines Foto klebte unbeirrt an einer der Botonsäulen in der Ausstellungshalle.

Gefühlt war letztes Jahr etwas mehr los auf den Ausstellungsflächen sowie in Sachen Publikumsandrang. Das Flair war aber dasselbe und auch der Charme, der aus der Kombination von sehr schöner Kunst und ungehobelter Industriearchitektur entsteht, ist ungebrochen. Etwa eine Stunde lang bin ich dann kurz vor Betriebsschluss am ersten Abend durch die Sommerkollektion gelaufen und habe mich den Eindrücken hingegeben.

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 05

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 07

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 10

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 12

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 18

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 24

Quelle Sommerkollektion 2014 -  Foto 26

Weitere Fotos von der Sommerkollektion 2014

Mehr zum Thema

Meanwhile in Nürnberg (28)

U2P

Alte Mauern aus der Vergangenheit gemischt mit Utopie, etwas das nicht an historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. Nürnberg, Westtorgraben, am 05. Juli 2014 um 19:34 Uhr.

Canon EOS 700D mit Sigma 18-35mm F1.8. RAW edit.

Porto Impressionen

Porto Impression 01

Die Frage was nun schöner ist, Porto oder Lissabon, kann ich bis jetzt noch nicht beantworten. Eine kleine persönliche empirische Studie mit einer guten Handvoll sich nicht wehren könnender Probanden ergab ein uneindeutiges Bild. Porto soll charmanter und heimeliger sein, Lissabon urbaner. Ich kann es nicht beurteilen, denn bisher war ich nur in Porto und das auch nur effektiv für knapp 2 Tage. Die ganze andere Zeit ging für die Arbeit an einem Buchprojekt drauf. Ich hatte also viel mit schreiben, und viel weniger mit fotografieren und auch wenig mit Urbanismus zu tun. Von Porto bleibt mir nur der Hauch einer Kenntnis und eigentlich auch nur ein touristischer Blick. Festzuhalten wäre, dass Portwein sehr lecker ist und ein bisschen vom schreiben abhält, und dass dieses oftmals stark unrenovierte Stadtbild einen tollen Charme versprüht. Neubauten gibt es zwar, teilweise auch mit stark futuristischer Architektur, aber es überwiegt ein gepflegter Verfall. Und es gibt offenbar eine irgendwie traditionell angehauchte Graffitiszene. Etliche Wandmalereien beschäftigen sich mit typischen Tieren der Region. Schon etwas überraschend. Der Ghettostyle fehlt indes nicht. Leider kommt man von Nürnberg nur sehr schlecht und nicht direkt nach Porto, sonst könnte man da ruhig mal öfter gucken gehen.

Porto Impression 04

Porto Impression 08

Porto Impression 15

Porto Impression 20

Mehr Impressionen…

Shoreditch Impressionen

Shoreditch London Impression 02

Shoreditch ist ein Stadtteil von London, bevölkert von jungen Menschen aus der Medien und ITK-Industrie, die ein eigentlich traditionelles Arbeiterklassenviertel einnehmen und umgestalten. Die Hipsterquote ist enorm, ebenso wie der Anteil an veganer Gastronomie, Designläden mit upgecycletem Zeug und natürlich außerordentlich viel Streetart und Graffiti. Wir haben hier also so ein bisschen das Gostenhof von London.

Shoreditch London Impression 01

Shoreditch London Impression 07

Shoreditch London Impression 11

Shoreditch London Impression 15

Shoreditch London Impression 24

Mehr Impressionen…

Meanwhile in Nürnberg (27)

Lampe

Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Bayern, Deutschland am 08. Juni 2014 um 20:42 Uhr.

Canon EOS 700D mit Sigma 18-35mm F1.8. RAW edit.

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Subjektiver Urbanismus in Gostenhof

inGoHo

In der Sommerausgabe des Szeneviertel-Guides inGoho hat sich ein kleiner aber feiner Gastbeitrag von mir versteckt:

Gostenhof gilt als Nürnbergs bunter und lebendiger Stadtteil. Das Quartier ist mit Projektionen der Bewohner und der Besucher emotional recht aufgeladen. Es soll das Kreuzberg Nürnbergs sein. Vielleicht hat die Stadt mit Gostenhof auch ein bisschen was von dem, was Dresden mit der Neustadt hat, Hannover mit Linden oder Hamburg mit dem Schanzenviertel. Alles Ecken, in denen mehr Menschen unterwegs und draußen sind als anderswo in der Stadt. Es gibt recht viele Läden, Büdchen, Bars und sonst-wie Orte, an denen Leben stattfindet. Es wird in Gostenhof mit der Stadt gelebt, sprich es wird modifiziert, gestaltet, verändert, geprägt. Aber es lohnt sich manchmal auch ein Blick hinter die Kulissen und in die Seitenstraßen zu werfen. Da wo die Cityguides die Touristen lieber vorbei leiten und da wo das Leben mal war oder erst noch hinkommt. Auf meinen Fototouren faszinieren mich eben genau diese Orte und Ansichten und eine kleine Auswahl möchte ich euch hier nun zeigen.

Umrahmt wird der kompakte Textblock mit Fotos, die zum Teil extra für diese Ausgabe des Magazins entstanden sind, zum Teil aus den Archiven dieses Blogs stammen und wie folgt aussehen:


Ein dickes Danke an Peter Schorr vom inGoHo Gostenhof Guide für die Kooperation!

Nicht mehr lange: Die Graffitis am EZB-Neubau in Frankfurt

Graffiti am EZB-Neubau 1

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt mit Graffitis Teile ihres Bauzauns vor dem Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle in Frankfurt besprühen. Und solange der Bau noch nicht bezogen ist, dürften die Werke wohl auch noch bewundert werden können. Es heißt, dass die Bank den Bauzaum am Mainufer bis 2014 für Sprayer zur Verfügung stellt und das deckt sich so in etwa mit dem Termin der Inbetriebnahme. Ich war jetzt am Wochenende mal kurz vor Ort und habe mir die aktuellen Sachen angesehen. Sind tolle Werke dabei die unter anderem kritisch mit Geld, Kapitalismus und der EZB umgehen und damit dem Bau und seinem Eigentümer eine gewisse Street Credibility und Selbstreflexion verleihen, die man bei Banken sonst vergeblich sucht. Man sieht beispielsweise EZB-Präsident Mario Draghi als Marionette – die Hände, die die Fäden halten, erinnern an eine von Merkel bevorzugte Geste. Die EZB ficht das alles nicht an: „Solange nichts Beleidigendes dabei ist, ist Kritik erlaubt“, sagte eine Sprecherin. Die temporäre Ausrichtung des Projektes schmälert die aufkeimende Erdung der Bank aber etwas. Wäre gut, wenn die Arbeiten mit dem Bau in Verbindung bleiben und Einzug in den Alltag der EZB und der Stadt Frankfurt finden würden.

Mehr Fotos von den Graffitis findet man beispielsweise hier, hier oder dort.

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Hallo!

Sugar Ray Banister

Sugar Ray Banister ist ein Blog über Fotografie und Urbanismus aus Nürnberg und dem Rest der Welt.

In den naturgemäß sehr subjektiven Berichten und Fotos treten hier immer die finsteren und echten Ecken der Stadt zu Tage. Dazu gesellen sich Fotoexperimente und auch Reiseberichte, manchmal auch Sachen rund um Technik und Netzkultur. Mehr dazu hier.

Ein Kontakt ist praktisch jederzeit möglich. Der Sugar Ray reagiert auch meist sofort auf Mails und Kommentare im Blog.

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