Das Fernsehen ist tot
Ich entschuldige mich für den Vorschlag, heute in die ARD zu zappen. Die Harald Schmidt Show hat sich nicht gelohnt. Lahme Witze, ein verpulverter Auftritt der Katrin Bauerfeind, die zur Hostess degradiert wurde, und ein Moderator, der nur geredet, aber nichts gesagt hat. Zuschauer, die Ehrensenf nicht kennen, müssen sich fragen, was den Gast denn nun zu etwas besonderem macht und warum denn gerade sie die neue Entdeckung sein soll. Den Beweis blieb sie ja schuldig, und Schmidts Beteuerungen wirkten irgendwann wie Ironie. Ein Teaser, mit Ausschnitten aus der Show wie bei Polylux, fehlte. Ausser einem breiten Lachen hat sich nichts von ihrem Charme aufbauen können. Ihr Witz, der hätte durchblitzen können, wurde durch Schmidts Verbalposing im Keim erstickt.
Es bleibt ein Gefühl von unsinnig verbrachter Zeit. Es war nicht mal unterhaltsam. Schade.
3 Kommentare 28. März 2007







