Wissenswertes über Erlangen
Ein kleiner feiner Ohrwurm aus dem Jahre 1982, dem Höhepunkt der Neuen Deutschen Welle, ein verblüffend lustiger dazu und mit dem jungen Max Goldt am Mikrofon. Lehrreiches über dieses Erlangen und seine Bewohner mit dem Charme der frühen 80er.
Etwas weniger lustiger anzusehen, aber dafür länger hörbar:
Fotoausstellung zum und im urbanen Raum
Foto-Szene-Metropolregion-Nürnberg 2011, Ausstellung und Wettbewerb, künstlerische Fotografie
Die Galerie Treppenhaus in Erlangen, das Forum Kultur der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) und die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) starteten gemeinsam den Fotowettbewerb “Foto-Szene-Metropolregion-Nürnberg” für professionelle und semiprofessionelle Fotografen der Region rund um Nürnberg. Es geht um Städtebau und den urbanen Raum an sich und da dürfen die Bilder dieses Blogs aus der Rubrik “Nürnberg ist hässlich, das kann aber ganz schön sein” natürlich nicht fehlen.
Eine unabhängige Jury wählte die besten 100 Fotografien aus und diese werden beginnend mit der Vernissage am 16. September bis zum 21. Oktober 2011 in einer Ausstellung in der Galerie Treppenhaus in Erlangen präsentiert.
Urbane Fotografie ist nun wahrlich nix neues. Das erste Foto überhaupt von Joseph Nicéphore Nièpce zeigt direkt mal Häuser. Dennoch ist die Faszination des urbanen Raums ungebrochen und bietet einen ganzen Blumenstrauß an Reizen, Bedeutungsebenen und Facetten. Die schön-hässlichen Fotos von Nürnberg in diesem Blog sind eine der Möglichkeiten sich mit einer Stadt fotografisch auseinanderzusetzen. Weitere und andere Blicke auf die bunte Welt der Gebäude und deren Menschen wird die Ausstellung sicherlich zeigen.
Vier Fotos aus dem Repertoire dieses Blogs sind auf Leinwand gedruckt Teil der Ausstellung: Atrium, Tele Cafe Almas, Scheiss Sauberkeit und Maximilianstraße. Das Atriumfoto bekam den 2. Preis im semiprofessionellen Bereich. Die Fotos sind teilweise schon etwas älter, aber aus gegeben Anlass haben sie noch mal den Ort ihrer Entstehung besucht. Bitteschön.
Ich freue mich auf die Ausstellung und vielleicht verschlägt es den ein oder anderen Renzipienten dieses Blogs auch nach Erlangen zur Vernissage.
Weitere Links
// Facebook Event der Vernissage bzw. der Ausstellung
// Bericht der Jury
Städteranking
Eine spannende Studie findet man unter www.insm-staedteranking.de. Ein Niveauranking vergleicht den Ist-Zustand deutscher Städte (Wohlstand). Das Dynamikranking bildet ab, wie sich die untersuchten Großstädte in der Zeit von 2004 bis 2009 entwickelt haben. Überraschend: Erlangen kommt beim Niveau gleich nach dem Sieger München. Berlin ist beim Niveau weit hinten, hat aber eine beachtliche Dynamik (Ausgewählte Lebensmittelpunkte des Autors).
„In Erlangen findet sich der höchste Anteil Hochqualifizierter. Die Arbeitslosenquote ist sehr niedrig. Die Einkommensteuerkraft übertreffen nur noch München und Hamburg. Eine Analyse der Cityregion Nürnberg, die wir ergänzend zum Städteranking durchgeführt haben, zeigt, dass Erlangen die ganze Region nach vorne bringt und sogar die Probleme des früheren Quelle-Standorts Fürth überkompensiert“
Beim Cityregionen-Ranking, d. h. dem Vergleich der 20 größten Wirtschaftsräume liegt die Region Nürnberg bei der Dynamik vorne. Das deckt sich in etwa mit den Veränderungen in der Stadt die man in der letzten Zeit so beobachten kann.
Großstadt-typische soziale Probleme sowie noch vorhandene Teilungsfolgen trüben die Niveaubilanz Berlins. Die Hauptstadt kommt auf Niveaurang 90. Sie zeigt sich jedoch überdurchschnittlich dynamisch: Platz 30. Positiv entwickelte sich in Berlin der Arbeitsmarkt, wenn auch von niedrigem Niveau aus: Die Arbeitslosenquote verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte, Rang 21. Auch die Jobversorgung ist deutlich gestiegen.
Die mittelfristige Perspektive Berlins beurteilen die Wissenschaftler jedoch positiv. Ein Grund: Hier entstehen viele neue Unternehmen in der wissensintensiven, unternehmensnahen Dienstleistung und Beratung.
Es lohnt sich zumindest die ersten Seiten des Endberichts zu lesen um einen tieferen Einblick zu bekommen. Es sieht nämlich so aus, als würde (Ober)Franken den Anschluss wiederfinden, denn Städte wie Bayreuth, Bamberg und Hof stehen in der Dynamik weit oben. Wer sich selbst in die Auswertung mit einrechnen will schaut sich mal die Liste mit den verfügbaren Einkommen an (die Fürther liegen da übrigens weit vor den Nürnbergern, hihi, auch Straftaten gibts in Fürth am wenigsten).
Berlin kann leider nirgends so richtig punkten, allerdings waren kulturelle Strahlkraft und Hippness auch nicht Teil der Studie :)
Nürnberg Erfahrungsaustausch mit Onkel Alex
Nürnberg besteht nicht nur aus Nürnberg selbst, sondern auch aus dem Großraum, der Metropolregion. Es hängt alles zusammen. Die Brücke nach Erlangen schlägt der Realitätsfilter.
Name/Pseudonym: Onkel Alex
Alter: 32
Beschäftigung: Herausgeber eines Stadtmagazines, Barkeeper und Therapeut
URL: realitaetsfilter.de
Warum Nürnberg?
Ich bin in Erlangen geboren. Wohne in Erlangen. Den Realitaetsfilter gibt’s auch in Nürnberg, weil Erlangen zu klein ist. Warum Nürnberg? Nürnberg bietet einfach mehr in Bezug auf Anti-Kommerz. Kleine Kneipenalternativen und alternative Szene Veranstaltungen. Genau das brauch ich für mein Stadtmagazin.
Ist Nürnberg schön?
Meine Freundin ist schön. Wie soll man eine Stadt mit dem Prädikat schön oder hässlich versehen? Gibt es doch in jeder Stadt schöne und weniger schöne Ecken zu entdecken. Ich für meinen Teil finde Nürnberg interessant. Und ehrlich gesagt, gefallen mir die verwohnten Ecken besser als die durchgestylten.
Was sollte man in Nürnberg tunlichst unterlassen?
Sich am Hauptbahnhof nach Spielende als Bayern Fan outen.
Was sollte man in Nürnberg unbedingt tun?
Fürth verneinen.
Nur Nürnberg hat…
… alles getan, um nicht mehr ins Weltkulturerbe aufgenommen zu werden.
Projekt Aufstehen
Romina Schenone und Christophe Jardin waren letztens schon in der Weinerei mit Ausstellungen zu sehehen. Nun gehts nach draussen und zwar mit einer Installation vom 10. bis 17. Juni auf dem Hugenottenplatz in Erlangen im Rahmen der französischen Woche. Vernissage ist am 10.06. um 17:30. Mehr Infos hier.
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