Schlagwort: beobachtung

Kantine Franken

Der Sugar Ray pendelt ja zwischen den Welten. Er ist in der Kantine in München genau so zu Hause wie in der Kantine in Nürnberg. Historisch und durch den Einstellungsort bedingt sind die Stunden die bisher in der Franken Kantine zugebracht wurden natürlich viel zahlreicher als die in München auch wenn das Essen in der dortigen Kantine eine ganze Liga besser ist als der fleischlastige Pampf den es hier gibt, aber das ist eine andere Geschichte.
Auffällig ist, dass es in München öfter mal vorkommt, das Menschen mit ihren Tabletts zusammenstoßen und eine Sauerei machen. Natürlich ist das kein großer Aufhänger und bei dem Gedränge und der knappen Zeit zur Mittagespause mehr als verständlich. Dagegen ist es mir hier in Nürnberg noch nie aufgefallen, dass irgendwer sein Tablett runtergeschissen hat oder mit wem zusammengestoßen ist. Eine Erklärung musste her und das Thema wurde in einer Pause dann zur Sprache gebracht.
Vorschläge wie „in der großen Stadt ist alles viel stressiger und hektischer als hier am Dorf“ oder „das ist die fränkische Gemütlichkeit“ wollten nicht so recht greifen bis dann die (urfränkische) Kollegin mit der einleuchtenden Erklärung kam: „In Franken hat man gelernt, sich aus dem Weg zu gehen!“

3 Kommentare 8. Dezember 2008

Gross Circus Fussball

Gross Circus Club Arsch

Entschuldigung wenn ich als Unfranke hier fotografisch Stellung beziehen muss, aber mir kam zu Ohren, dass es Probleme mit dem Tabellenplatz gibt.

4 Kommentare 28. April 2008

Effizientes Marketing

Heute im Möbelhaus: Haufen Plüscheisbären neben der Zielgeraden. Leute laufen vorbei. Einer ruft: “Guck mal, lauter Knuts!”
Einwand über rechts aussen: “Nee, das ist doch dieser neue.”
“Wie?, achja, Flocke…”

Hinterlasse einen Kommentar 2. Februar 2008

Nürnberg Impressionen #5

Handarbeiten (Foto: Wiebke)

2 Kommentare 10. Dezember 2007

Was wohnen hier eigentlich für Leute?

nachbarschaft.jpgAuf der Suche nach einer neuen Wohnung reicht es manchmal schon die Namen auf den Klingelschildern zu lesen um einen Eindruck über die Mieterstruktur zu bekommen. Aushänge im Hof helfen auch.

4 Kommentare 24. November 2007

bekommste was, dann biste was

Ich möchte eine Beobachtung, eine lokale Eigenheit dokumentieren, die mir, seit ich zum ersten mal in Nürnberg beim Bäcker war, auffällt, bzw. sogar gegen den Strich geht. Und zwar diese unglaubliche Überheblichkeit sich als Kunde vor eine Brötchentheke zu stellen oder einen Kellner anzusprechen und mit Aussagen zu konfrontieren, die so noch gar nicht bewiesen sind.
Konkret heisst das, dass der lokale Kunde z.B. an die Brötchentheke kommt und seine Bestellung selbstsicher vor sich hin trällert: „ich bekomm drei Brötchen.“. Punkt. Woher weiss der Kunde das? Woher weiss er, dass er die drei Brötchen bekommt und nicht ein „Nö, du nicht…“ an den Kopf zurück geflogen kommt?
Ein ordentlicher Kundenwunsch wird mit den warmen Worten „ich hätte gerne drei Brötchen“ formuliert. Oder freundlich im Restaurant: „kann ich bitte die Rechnung bekommen?“. Oder interessiert: „hmm, der Kuchen dort siegt aber lecker aus, würden sie mir ein Stückchen einpacken?“. Beim Bäcker hier um die Ecke hört man nur ein raues: „ich bekomm ein Stück von dem Kuchen da“.
Natürlich kann der Kunde seine Forderung stellen und im Grunde erwarten, dass Folge geleistet wird. Nur hat das mit Freundlichkeit nichts zu tun. Ich hätte keine Lust einen ganzen Tag hinter der Theke zu stehen um mir Befehle von irgendwelchen Dahergelaufenen anzuhören.
Vielleicht hat das aber auch was mit Bildung und sozialem Stand zu tun, so genau hab ichs nun auch wieder nicht erforscht. Auch ist diese praktisch normale Unfreundlichkeit kein rein fränkisches Phänomen, sondern generell im süddeutschen Raum anzutreffen. Ich hab’s nunmal hier kennen gelernt.

4 Kommentare 13. November 2007


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Oberlandesgericht Paris Invasion - Invader 800 ADBK_1433 Dächer in der Innenstadt Schöller 1 St. Leonhard / Schweinau 03

Soziales Nerdswerk

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