Wo sind die Fehler im folgenden Bild?

Aber vielleicht sind dort auch gar keine Fehler, jedenfalls wenn man Nürnberg mit den Augen von Armin Roucka sieht, bzw. seinen subjektiven Beitrag zur Darstellung der Stadt als eine weltoffene und souveräne Großstadt jenseits des Nürnberg-Klischees. Also genau das Gegenteil von dem Bild, welches auf diesen Seiten projiziert wird. Ein schöner Kontrast und sicherlich sehenswert.

Ausstellung: Nürnberg-Ansichten,
11. Juli bis 26. Oktober 2008 im Derag Hotel Maximilian, Obere Kanalstraße 11, Nürnberg
14. Juni 2008
Was vor kurzer Zeit noch verranzt ins Auge gefallen ist, ist zum passablen Probierort einer temporären Ausstellung geworden. Nachdem der Automat im innern der alten Fäkalanlage vom Besucher mit einem Euro gefüttert wurde, werden hinter einer Glaswand Kunsthandwerksarbeiten sichtbar gemacht.
13. Oktober 2007
… gefühlte Kunst
Vernissage/Ausstellung mit Martin Fürbringer, Andrea Sohler und Philipp Moll am Donnerstag den 10.05. im Kunst- und Kurhaus Katana
25. April 2007
Das diesjährige Medienkunst-Knallbonbon Ars Electronica in Linz, der Stadt mit den sehr offenen und freundlichen Menschen, aber den viel zu hohen Bordsteinen, stand im Zeichen der Spannung zwischen einer zunehmend komplexeren Welt und dem wachsenden Verlangen nach Übersicht und Kontrolle. In diesem Spannungsfeld aus Widersprüchen steht der User, der sich einerseits freut, dass ihm das Leben durch Notebook, Internet und Co. einfacher gemacht wird, der aber gleichzeitig spürt, wie ihm zunehmend die Kontrolle darüber entzogen wird. Oder wie es der Kurator in einem Interview sinngemäß ausdrückte: “mittlerweile kann man Treiber in hochkomplexe IT-Systeme integrieren, aber keiner weiss mehr, wie man Gurken einlegt”. Ein sehr aktuelles Thema. Ich musste allerdings ohne eine Antwort oder einen Hinweis auf ein einfacheres Leben wieder nach Hause fahren. Die Antwort wurde bestimmt bei den zahlreichen Ereignissen, Konferenzen und Symposien gegeben, für die ich leider keine Zeit hatte. Aber dafür hatte ich Zeit für das Festival am Wochenende mit den vielen Schauplätzen, und das war schön genug, auch oder gerade weil es thematisch ein eher typisches Medienkunstereignis war, ohne sich auf simplicity zu versteifen. Zahllose künstlerische oder kritische Installationen und Aktionen verzierten den Festivalcampus. Ich habe mich ohne einen großen Plan ins Getümmel geworfen und bin einfach auf Entdeckungsreise gegangen.
Ein Medienkunstfestival aller erster Güte. Alles zu erzählen, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten sprengt eindeutig den Rahmen. Es gab viele tolle Kurzfilme, hintergründige Installationen, absurde Geräte und beneidenswerte Ideen. Ein Beispiel möchte ich geben. Die Installation Office Live simuliert ein Büro, das von einem Goldfisch – dem Fishmanager – geleitet, bzw. gesteuert wird. Der Fisch schwimmt in einem Aquarium und ist über eine projizierte Tastatur in der Lage ein Worddokument mit Unsinn vollzutippen. Er spielt so die Rolle eines auslösenden Dominosteins und steuert bzw. aktiviert die wie in einer Rube-Goldberg-Maschine verbundenen Büroarbeitsplätze. Die weiteren Büroarbeitsplätze sind Klischees. Auf einem herrscht die komplette Unordnung, der nächste arbeitet in einem wahnwitzigen Tempo an allem gleichzeitig un der dritte schaut sich die ganze Zeit Onlineshops an. Alltag also. Ist die Installation einmal durchgelaufen bekommt der Fisch sein Futter und wird somit für den ganzen Wahnwitz den er mit seinem wirren Word-Dokument ausgelöst haut auch noch belohnt. Wie im echten Leben also. Wer sich da jetzt nichts drunter vorstellen kann, schaut sich am besten ein Video dazu an.
Service
Weitere Eindrücke finden sich bei vm-people, dasauge.de, Telepolis oder bei Flickr.
Videos von diversen Installationen gibts hier, 3sat zeigt am 13.09. um 23:25 Uhr die Dokumentation “20 Jahre Prix Ars Electronica” und der nächste Pflichttermin für Medienkunstinteressierte: Transmediale in Berlin ab dem 31.01.2007.
5. September 2006

Vom 20.07. bis zum 23.07.2006 gibt es sie wieder, die Jahresausstellung der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Es wird sicherlich wieder bunt werden. Viel Malerei, Bildhauerei, Skulpturen und vor allem Dinge, auf die man selbst so schnell nicht gekommen wäre. Zum Teil schöne frische Sachen zum anschauen und manchmal auch zum anfassen. Auf der gelinkten Seite ist folgender Satz der wichtigste: “Am Samstag, 22. Juli findet ab 19 Uhr auf dem Akademiegelände das legendäre Sommerfest statt” :)
9. Juli 2006