Als ich vor fast 5 Jahren nach Nürnberg gekommen bin war ich nichts und kannte niemanden. Was blieb mir anderes übrig als durch die lokale Szene zu tingeln und Musik zu spielen. Jahre und eine längere Pause später soll es nun wieder losgehen. Ich bin mir über meinen Künstlernamen noch nicht ganz im Klaren, weshalb “Sugar Ray Banister” nun auch als Digital Jockey herhalten muss. Konzentrieren werde ich mich ab jetzt auf Melanchtronica, IDM, Ambient und “irony of it all”. Bitte am 24.05. ab 20:30 Uhr im Katana18 im sonnigen Nürnberger Süden (Wilhelm-Spaeth-Straße 18) vorbei schauen und lauschen.
Früher war alles einfacher: ich war [in]anace und spielte Dubhouse und experimentellen Ambient. Es gibt einen Mitschnitt eines Nachtmixes auf Radio Z aus dem Dezember 2002. Ist das älteste Nürnberger Relikt, das ich jetzt finden konnte. Schön wars damals, musikalisch würde ich es heute aber anders machen.
[in]anace – Nachtclub Dezember02
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Noch mehr [in]anace-Musik gibt es hier.
21. Mai 2007

An dieser Stelle sei mal Danke gesagt für den netten Hinweis auf die pl0gbar, deren Treffen wohl erst seit kurzen hier in der Gegend zur Durchführung kommen.
Ich habe mich jetzt durchringen können mich anzumelden um dem Realmeet beizuwohnen. Der Unterschied zu den unzähligen Realmeets zuvor ist die Tatsache, dass ich keine Nase hinter dem Projekt kenne. Die Webseite macht aber einen erfrischend modernen Eindruck und somit fallen die Hemmungen, trotz der wohl recht hohen Mac-Affinität. Ich denke ich könnte mich einen Abend lang wohl fühlen. Mei ist das aufregend…
Termine gibt’s hier, und das ganze ist ein Projekt des pl0g.
Update
Die nächsten Termine: 07.06., 11.06. und 21.06. jeweils im im Mephisto Fürth
19. Mai 2007
Um zu lernen, wie der Mensch an sich hier im Frankenland so tickt, ist irgendwann Wissen über die Mundart, den Dialekt, ganz hilfreich. Ich habe ja schon so manches Mal richtig doof geguckt und mit Unverständnis auf so manche Kommunikationsversuche insbesondere der Grattler hier reagiert. Ich habe Vermutungen über die Hintergründe der “Mindsets” der Einheimischen entwickelt, aber so richtig greifbar wurde es erst jetzt durch einen 15 Minütigen Fränkisch-Chrashkurs der Deutschen Welle: Frängisch beim Schobbe, von Erdäpfeln und Erdbirnen.
Mein Resume: wie zu erwarten alles sehr bäuerlich, bodenständig und es dreht sich kleinbürgerlich zu viel um den Alkohol. Man grenzt sehr gerne ab, sei es von Bayern oder vom nächsten Dorf. Alles was anders ist, ist nicht erwünscht. Man unterscheidet lustigerweise zwischen Bierfranken und Weinfranken, wobei der Weinfranke eher der geselligere und gemütlichere Typ ist (auch meine Erfahrung!), und der Bierfranke eher etwas “langsamer und schwerer” ist. Bier- und Weinfranken sind dann auch regional etwas unterschiedlich verteilt. So um Nürnberg rum regiert der Bierfranke. Die weltweit höchste Brauereidichte legt diese Vermutung nahe. Das erklärt auch die streckenweise arg mumpfige Mentalität hier und das dazu passende Aussehen der Stadt. Die Weinfranken sind nördlicher angesiedelt und wie durch ein Wunder sind die Landstriche dort auch spürbar offenherziger.
Und die Moral von der Geschichte: ich hätte mich besser informieren sollen, wo ich hinziehe…
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Weitere deutsche Dialekte gibts im Dialektatlas…
8. Mai 2007
30. April 2007
… gefühlte Kunst
Vernissage/Ausstellung mit Martin Fürbringer, Andrea Sohler und Philipp Moll am Donnerstag den 10.05. im Kunst- und Kurhaus Katana
25. April 2007
Eines aktuellen Anlasses wegen ist mein Bezug zu Finnland ein sehr starker geworden. Das brachte mich auf die Idee, doch mal in das Archiv mit den ganzen Netaudioperlen zu gehen um einen Mix aus rein finnischer elektronischer Netzmusik zu basteln. Obwohl das Land nicht sehr groß ist, ist die elektronische Musikszene dort keine unbekannte und hat sich (mindestens in Szenekreisen) einen guten Namen gemacht. Einige finnische Musiker gehen mir seit Jahren nicht mehr aus dem Gehörgang.
Der Mix soll mit seinen ca. 60 Minuten eine kleine Auswahl dieser Musik liefern und vielleicht einen kleinen Einblick in die finnische Seele geben.
Ah, und bevor wieder die Frage kommt, was denn an der Musik so finnisch ist: hmm.. vielleicht ist es diese gewisse Melancholie, die mitschwingt…
a collection of fine finnish electronic netmusic
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6. April 2007