Da gibt es nun für die Nürnberger schön was zum Aufregen und ich muss schauen, dass ich irgendwo, wenn jetzt die ganzen Morddrohungen kommen, untertauchen kann. Ja, Nürnberg ist hässlich und ich versuche das hier (unter anderem) in diesem Blog zu dokumentieren.
Die Überraschung ist jetzt, dass nach nicht mal zwei Monaten nach der Geburt von Sugar Ray Banister die konservative Nürnberger Zeitung heute einen größeren Artikel über dieses Blog unter dem Titel “Ist Nürnberg wirklich so hässlich?” veröffentlicht hat.
Hier auch als ePaper (pdf) zum nachlesen.
16. August 2006
Als ich noch recht neu in Nürnberg war und mein persönliches Telefonbuch noch nicht sehr viele Nummern mit Nürnberger Vorwahl vorweisen konnte, da sagte mal jemand zu mir: “Wenn man es schafft in Nürnberg Menschen kennen zu lernen, dann schafft man es überall”. Tatsächlich ist es einfacher mit ebenfalls zugereisten Kontakt aufzunehmen, aber das ist eine andere Geschichte. Wie freundlich, offen, kommunikativ, charmant, hilfsbereit und einladend die Eingeborenen hier sein können zeigt die folgende Nachricht, die ein Mitarbeiter der Telekom damals auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen hat:
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11. August 2006

Die einzige hübsche Fassade am ganzen Friedrich-Ebert-Platz.
Links davon ein Altbau wie nach vierzig Jahren Sozialismus. Rechts davon ein typischer 60er-Bau, von denen es hier nur so wimmelt und die Nürnberg erfolgreich daran hindern, eine schöne Stadt zu sein.
8. August 2006

Burger King hat in einem denkmalgeschützten Trafo-Haus von NS-Stararchitekt Albert Speer eine Filiale eröffnet. Das Gebäude steht an der Regensburger Straße und ist noch nicht fertig ausgebaut. Fastfood kann man aber schon haben und ein gewisses Flair beim Verzehr desselben auch, kann man doch eindeutige Überreste aus der Nazi-Zeit entdecken. Der Umbau ist zwar der Presse nach umstritten, aber offensichtlich stört sich niemand so richtig an dem historischen Beigeschmack.

2. August 2006
Augenscheinliches aus dem Jahr 2002.
28. Juli 2006

Ein freistehender 90 m hoher ehemaliger Kamin der Firma Quelle mit Lichtreklame, 1964 erbaut sorgt mittlerweile nachts für Stimmung: Lichtbelästigung am Quelleturm.
Tagsüber sieht man ihn leider auch.
26. Juli 2006
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