Sprengung des Schornsteins im Milchhof
Update:
Weitere Bilder u.a. da, hier und dort.
Update 2:
Haufenweise Videos von der Sprengung sind hier versammelt.
5 Kommentare 15. März 2008
Update:
Weitere Bilder u.a. da, hier und dort.
Update 2:
Haufenweise Videos von der Sprengung sind hier versammelt.
5 Kommentare 15. März 2008
Dieses Blog hier ist ja nicht zum Spass. In Nürnberg stösst man einfach auf ein kommunikatives und ästhetisches Problem. Und auch wenn man sich nach ein paar Tagen der Abwesenheit, nach dem Schock der Rückkehr, wieder etwas eingelebt hat und doch alles nicht so schlimm ist, so wird man immer wieder auf diesen Umstand gestossen. Sei es der Erfahrungsaustausch beim Weinchen, oder Dinge wie die Roland-Berger-Studie der FAZ.
Dass man mit Nürnberg nicht gerade Selbstbewusstsein, Offenheit und das pulsierende Leben aussoziiert wundert mich einfach nicht. Keiner repräsentiert das übrigens besser als die hiesige Kulturreferentin. München ist da schon eher auf der höhe der Zeit und rechtfertigt seinen Stand in etwa. Warum allerdings Leipzig hinten sein soll ist sehr fragwürdig. Wenn es eine blubbernde Boheme gibt, dann dort. Nagut, Kohle hat man dort nicht, aber das hat doch Kreativität noch nie gestört.
[via Vip-Raum]
7 Kommentare 10. März 2008

…, der Milchhof, trotz Denkmalschutz, und macht richtig viel Platz für Neubauten. Mal sehen was das wird. Andere olle Gebäude, die auch unter Denkmalschutz stehen, lässt man dafür stehen und pflegt sie. Die Frauenkirche zum Beispiel. Allerdings habe ich die im Gegensatz zum Milchhof nie von innen gesehen.
15 Kommentare 23. Februar 2008
Der Winter ist quasi vorbei und auch wenns vielleicht nocht ein paar Wochen dauert, so hilft diese Zeit einfach sich noch etwas ausgefeilter auf den anstehenden und unvermeidlichen Frühling vorzubereiten. Aber wenn ich so rausgugg, dann kann man eigentlich schon anfangen. Es gibt da nämlich ein Problem. Nürnberg ist eine fast komplett zugebaute Stadt. Die wenigen Grünflächen kann man an einer Hand abzählen. Einem Bericht zu Folge ist Nürnberg die zweit zubetonierteste Stadt Deutschlands, nur noch getoppt von Passau. Überall Häuser dicht an dicht. Wenns mal ne Lücke gibt, dann wird sofort der nächste Klotz geplant und hingestopft. Einfach mal nichts machen, Luft lassen und nen Baum pflanzen ist undenkbar, und vermutlich auch gar nicht finanzierbar und es würde ja auch das Stadtbild stören. Kann man nichts machen, oder doch?
Nun, die Idee wäre vielleicht die folgende. Warum kauft nicht jeder im Baumarkt um die Ecke für ein wenig Geld ein paar Samen einer Pflanze der Wahl und steckt/wirft/streut sie einfach in die nächste betonfreie Ecke, Ritze, Blumenkasten, Parkbucht, etc.? Müssen ja keine Tulpen sein, der einfache Löwenzahn tut’s ja auch schon und wäre zudem eine schöne Hommage an das Intro der gleichnamigen Fernsehserie. Guerilla Gardening nennt sich das dann und ich fordere alle und jeden der das hier liest dazu auf, diese Stadt in einen urbanen Urwald zu verwandeln!
4 Kommentare 11. Februar 2008
Heute im Möbelhaus: Haufen Plüscheisbären neben der Zielgeraden. Leute laufen vorbei. Einer ruft: “Guck mal, lauter Knuts!”
Einwand über rechts aussen: “Nee, das ist doch dieser neue.”
“Wie?, achja, Flocke…”
Hinterlasse einen Kommentar 2. Februar 2008
Natürlich kann man die Augen vor dem stetigen gesellschaftlichen Wandel nicht verschließen. Der Underground spielt sich heutzutage einfach nicht mehr in zugetagten Hinterhöfen und alten Fabrikhallen ab, sondern auf myspace und wer dagegen ist, der ist draußen, einfach nicht mit dabei. Man kann nicht mal dagegen protestieren, denn wie soll man ohne myspace-Profil gegen myspace sein? Man wird doch schlicht nicht gehört.
Aber solche Gedanken sind 2007 und ich habe mich gebeugt. Unter www.myspace.com/inanace_digitaljockey hat mein DJ Alter Ego nun sein Profil und jeder darf sein Freund sein. Ich habe bald wieder Einblick in die Szene und dann wieder wirklich ein Gefühl dafür, wo der Hase läuft. Längst vergessene Netzbekanntschaften werden wieder auftauchen und alles wird so sein wie früher, zu guten alten Netz-, und Chatterzeiten. So weit die Theorie. Doch noch existiert die betagte Seite www.inanace.de mit all der schönen alten Musik und das wird sich so schnell nicht ändern, denn diese Seite gehört mir, mir ganz alleine und ich habe die volle Kontrolle. Myspace hat Haken, die mich nach wie vor zweifeln lassen. Es sieht nun mal verdammt scheisse aus. Selbst mit guten Webdesignkenntnissen hat man auch kaum eine Chance da groß was zu ändern, denn ein weiterer Haken kommt dazu: myspace bedient sich wie ein russisches Atomkraftwerk. Auch wenn es für einen Webdienst erstaunlich viele Freiheiten in der Gestaltung gibt, so bringt einem das alles nichts, weil myspace dann doch ein undurchsichtiges Eigenleben hat und an machen Stellen wieder recht restriktiv ist. Selbst an so einfachen Sachen wie Einstellen der Schriftgröße bin ich verzweifelt. Wie soll man sich denn im Netz ordentlich präsentieren, wenn einem durch myspace beide Hände auf den Rücken gebunden werden? Jeder Billigproviderhomepagebaukasten bringt bessere Ergebnisse zustande als dieser olle Profileditor des Murdoch-Imperiums.
Also ich könnt kotzen, schon weil ich nun trotzdem ein Profil habe, aber es wird immer Stiefkind bleiben.
3 Kommentare 4. Januar 2008