From: “Molly Bowden” [meine emailadresse]
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Subject: *****SPAM***** Viiiiiiaaaaaaagra.., La Prix Meilleur – 0.93 EURO!
Body:
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Ärgerlich. E-Mails mit solchem Inhalt werden gerade in meinem Namen durch die ganze Welt verteilt. Ein Spamversender erstellt die Mails mit meiner Adresse als Absender. Ich bekomme so die Abwesenheitsmitteilungen bzw. die Hinweise, dass manche E-Mails nicht zugestellt werden konnten. Bestellungen sind aber noch keine Eingegangen.
Das ist deshalb so ärgerlich, weil ich nicht nur in der letzen Stunde ca. 300 E-Mails löschen und aussortieren durfte, sondern dass meine hoch heilige private E-Mailadresse nun früher oder später endgültig auf der Blacklist der Antispamdienste landen wird. Normale E-Mails von mir werden somit schnell als vermeintlicher Spam erkannt und kommen gar nicht beim Empfänger an. Im Gegensatz zum Spam könnte ich jedoch mit einer E-Mailsignatur beweisen, dass ich echt bin und mich so der Filterung entziehen, aber wer nutzt solche Technik schon und kann damit umgehen?
Tja ich muss den Drops wohl lutschen oder meine schöne E-Mailadresse wechseln. Es gibt kein Anderes Mittel. Es wurde einfach in der Anfangszeit des Internet verpennt Sicherheitsmechanismen in das SMTP-Protokoll einzubauen, weil keiner damit gerechnet hatte, dass E-Mails derartig missbraucht werden würden. Absender in E-Mails können gefälscht werden und es gibt keine Möglichkeit rauszufinden, wer nun hinter der Aktion steckt oder wie man an Meine Adresse gekommen ist.
17. April 2008
So richtig hat sich eine Ahnung, was nun die Schutthaufen vom Milchhofgelände den östlichen Eingang zur City in etwas representatives verwandeln soll, noch nicht breit gemacht. Man kann allerdings auf einem Server der Stadt Nürnberg das Konzept der Umgestaltung finden. Verrät natürlich nicht viel über die Optik. Von der Aufteilung her könnte es auch die nächste WBG-Arbeitersiedlung werden. Richtiger Einsatz von Materialen und Architektur kann aber aus dem recht eckigen Grundriss auch einen recht netten Campus werden lassen. Über die Gestaltung der Mercedesfassade hat man wohl viel diskutiert, die Planung der FH kam gut an, wie das alles aber nur wirklich mal aussehen soll ist noch unklar.

Revitalisierung der langjährigen Industriebrache “Milchhofgelände”
DIBAG Industriebau AG
11. April 2008
So nüchtern lässt sich ein Hobby zusammenfassen. Ganze sieben Jahre lang war eine fixe Idee als Szeneinstitution ein fixer Punkt im freien musikalischen Internet. Vier Gigabyte Musik (62 Stunden Spielzeit) wurden über die Jahre produziert und veröffentlicht. Darunter schönes und eigenartiges, Kunst und Trash, erfolgreiches und vergessenes, immer noch gut hörbares und absolut grauenvolles und unterm Strich allesamt elektronische, experimentelle, manchmal sogar poppige, meist aber konventionslose und immer freie und unbekümmerte Klanglandschaften. Das Projekt hies Subsource – a German netlabel specialising in electronica, soundscapes and cinematic music. Die grafischen und gestalterischen Arbeiten lasse ich hier außen vor, denn es geht um die zwei Klicks. Szenenwechsel.
Filesharing ist böse, das Filesharingnetzwerk BitTorrent ist dagegen gut. Die Jungs des Projektes LegalTorrents sind somit die Speerspitze der digitalen Reinheit. Dort hat man sich des im Sommer 2006 eingestellten Projektes Subsource angenommen und sämtliche Veröffentlichungen des Labels zu zwei Torrents zusammengefasst, die jetzt ab sofort zum Download bereit stehen.
Um sämtliche Tracks, EPs und Alben runterzuladen, klickt man bitte hier.
Um die komplette Kollektion von DJ Sets runterzuladen, klickt man bitte hier.
Bei LegalTorrents finden sich auch die Kataloge von anderen nahmhaften Netlabeln und überhaupt viel interssantes.
Ich nutze aber die Gelegenheit kurz ein paar Klassiker aus dem dicken Batzen aus Musik, der einen bei den beiden vorgestellten Torrents erwartet, vorzustellen. Bitteschön:
Porte – Kiruna (Schweden, 2001)
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Randomajestiq – Evidence of Utopia Part 1 (Weißrussland, 2002)
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Zen Savauge – Natural And Artificial (USA, 2003)
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Zeichensprecher – Analog (Nürnberg, 2003)
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Mendigo – Ya (Venezuela, 2004)
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[in]anace – Fast Forward Saturday (Hannover, 2002) – DJ set
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020200 – It’s About Netmusic (Kaiserslautern, 2004) – DJ set
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Update:
Diese Geschichte bei Gulli:
Während es auf der einen Seite mehr und mehr Netlabels mit qualitativ hochwertiger Musik gibt, stirbt auf der anderen Seite das ein oder andere bekannte Netlabel. Subsource hat den Betrieb zwar schon zum Sommer 2006 eingestellt, jedoch nun bekannt gegeben, dass das gesamte Archiv frisch bei Legal Torrents verfügbar gemacht wurde.
9. April 2008
Update:
Weitere Bilder u.a. da, hier und dort.
Update 2:
Haufenweise Videos von der Sprengung sind hier versammelt.
15. März 2008
Dieses Blog hier ist ja nicht zum Spass. In Nürnberg stösst man einfach auf ein kommunikatives und ästhetisches Problem. Und auch wenn man sich nach ein paar Tagen der Abwesenheit, nach dem Schock der Rückkehr, wieder etwas eingelebt hat und doch alles nicht so schlimm ist, so wird man immer wieder auf diesen Umstand gestossen. Sei es der Erfahrungsaustausch beim Weinchen, oder Dinge wie die Roland-Berger-Studie der FAZ.
Dass man mit Nürnberg nicht gerade Selbstbewusstsein, Offenheit und das pulsierende Leben aussoziiert wundert mich einfach nicht. Keiner repräsentiert das übrigens besser als die hiesige Kulturreferentin. München ist da schon eher auf der höhe der Zeit und rechtfertigt seinen Stand in etwa. Warum allerdings Leipzig hinten sein soll ist sehr fragwürdig. Wenn es eine blubbernde Boheme gibt, dann dort. Nagut, Kohle hat man dort nicht, aber das hat doch Kreativität noch nie gestört.
[via Vip-Raum]
10. März 2008

…, der Milchhof, trotz Denkmalschutz, und macht richtig viel Platz für Neubauten. Mal sehen was das wird. Andere olle Gebäude, die auch unter Denkmalschutz stehen, lässt man dafür stehen und pflegt sie. Die Frauenkirche zum Beispiel. Allerdings habe ich die im Gegensatz zum Milchhof nie von innen gesehen.
23. Februar 2008