Sanduhr Sanduhr Sanduhr

3. November 2008 Sugar Ray Banister

Wie kommt man eigentlich auf Augen öffnende Texte und Lyriken? Ist nicht so schwer. Einfach über das schreiben oder singen, was der Mensch im Alltag vor lauter Betriebsblindheit schon gar nicht mehr wahrnimmt.
Bei Deichkind geht das dann so:

Ein sehr weiser Mensch (oder ein sehr frustrierter, man kann es heute nicht mehr so genau bestimmen. Es gibt übrigens mehr frustrierte als weise User) sagte mal den Satz: “Computer sind dazu da uns bei Problemen zu helfen, die wir ohne sie nicht hätten”.
Bevor jetzt aber das große ja-so-isses-raunen ob dieses oberflächlichen Satzes durch die Lande geht, sei doch bitte noch kurz angemerkt, wo wir denn währen in unserer globalisierten Welt ohne unsere Plastikkameraden. Wie würde man sich denn organisieren, kommunizieren, kennenlernen, vergessen ohne die Rechenmaschinen? Man muss sich nur trauen sie zu benutzen.

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3 Kommentare Hinterlasse einen Kommentar

  • 1. Wuschel  |  11. November 2008 um 13:59

    Ein tolles Lied das Deichkind uns beschert hat. Wie war wie war und nur nebenbei bemerkt ist auch dieser Song mit einem Computer elektronisch abgemischt. Wie so viele andere Sachen auch, also ich bin froh das es den Computer gibt, was würde ich nur ohne ihn anfangen. Ein Leben ohne PC heute gar nicht mehr vorstellbar. Auch wenn er uns ab und zu ärgert.

  • 2. Britta  |  15. November 2008 um 21:41

    Klasse Song und total wahr! Sicher ärgert der Rechner einen oft genug, aber mit ein bisschen technischem Verständnis, ok, ich bin auch nur Anwender, kann man der Probleme Herr werden. Man muss nur wissen, wen man fragen kann, wenn was falsch läuft. Und ein Leben ohne den PC?! Wo soll man Geschenke für Weihnachten finden? Wie sollte man arbeiten? Ich denke, wegdenken kann man den Rechner heute nicht mehr.

  • 3. Jörg Djuren  |  8. Dezember 2008 um 13:01

    Ich gebe zu, daß ich als jemand, der in den 80ern noch weitgehend ohne Coputer Physik studiert hat (Rechnerpools wurden erst Ende der 80er angeschafft – Die avancierten Leute hatten einen C 64 usw.), die Behauptung eine Gesellschaftsorganisation ohne Computer wäre nicht mölich, albern finde. Real haben Computer weder im positiven noch im negativem viel verändert, Technik ist nicht zentral relevant, relevant sind politische Entscheidungen. Den Menschen geht es heute weder sehr viel besser noch sehr viel schlechter.

    Trotzdem würde ich auch meine mehr als 10 Jahre alte Kritik an diesen Technologien aufrecht erhalten, siehe dazu: http://www.ak-anna.org/naturwissenschaftskritik_alternativen/computertechnologie_kritik.htm. Aber auch dies betrifft die strukturale Wirkung der Technik im Kontext der bestehenden Gesellschaft.

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