Kantine Franken

8. Dezember 2008 Sugar Ray Banister

Der Sugar Ray pendelt ja zwischen den Welten. Er ist in der Kantine in München genau so zu Hause wie in der Kantine in Nürnberg. Historisch und durch den Einstellungsort bedingt sind die Stunden die bisher in der Franken Kantine zugebracht wurden natürlich viel zahlreicher als die in München auch wenn das Essen in der dortigen Kantine eine ganze Liga besser ist als der fleischlastige Pampf den es hier gibt, aber das ist eine andere Geschichte.
Auffällig ist, dass es in München öfter mal vorkommt, das Menschen mit ihren Tabletts zusammenstoßen und eine Sauerei machen. Natürlich ist das kein großer Aufhänger und bei dem Gedränge und der knappen Zeit zur Mittagespause mehr als verständlich. Dagegen ist es mir hier in Nürnberg noch nie aufgefallen, dass irgendwer sein Tablett runtergeschissen hat oder mit wem zusammengestoßen ist. Eine Erklärung musste her und das Thema wurde in einer Pause dann zur Sprache gebracht.
Vorschläge wie „in der großen Stadt ist alles viel stressiger und hektischer als hier am Dorf“ oder „das ist die fränkische Gemütlichkeit“ wollten nicht so recht greifen bis dann die (urfränkische) Kollegin mit der einleuchtenden Erklärung kam: „In Franken hat man gelernt, sich aus dem Weg zu gehen!“

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3 Kommentare Hinterlasse einen Kommentar

  • 1. curtness  |  8. Dezember 2008 um 13:24

    Da ist was wahres dran. Bei den ganzen “Grummeldeppen” die es hier gibt muss man das auch!

  • 2. alyssa  |  9. Dezember 2008 um 18:03

    da die müncher ihr bier ja auch erst trinken, wenn sie am tisch sitzen, kann es daran auch nicht wirklich liegen.
    aber… ich gehe wesentlich lieber hier in die kantine als in der landeshauptstadt. aber vielleicht ist das ja firmenabhängig ;)

  • 3. Birgit  |  11. Dezember 2008 um 20:48

    Da ist echt was Wahres dran, auch wenn mir das bisher noch nie so aufgefallen ist. Zwar war ich jetzt in München noch nicht in der Kantine, aber in anderen Großstädten und wenn ich zurück denke, ja da wurden die Tabletts auch öfters runter geworfen. Scheinen die Franken einem ja was voraus zu haben.

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