Die Wahrheit der Klischees
16. Januar 2009 Sugar Ray Banister
Skandal in Brüssel – der tschechische Künstler David Cerny narrt die ganze EU.
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5 Kommentare Hinterlasse einen Kommentar
1.
noribori | 16. Januar 2009 um 12:05
Ich find’s gar nicht schlecht. Das sind ja schließlich keine Banknotenmotive, sondern erkennbar Klischees. Nix Abgehobenes, Esoterisches, sondern leicht zugängliche Kunst, die man auch einem Kind erklären könnte. Mir gefällt, dass die Länder keine Landkarte ergeben, sondern wie einzelne Gegenstände in der Gußform hängen – die Vorstellung, dass sich alles sauber voneinander trennen lässt, wird so als Illusion karikiert.
“Unser” Ottmar Hörl macht im übrigen etwas ganz Ähnliches.
2.
Fosdyke | 16. Januar 2009 um 12:35
Dada ist endlich wieder da (-da)! Man sollte das ganze als eine Art Horoskop betrachten, auch dort findet sich immer ein Funken Wahrheit, bzw. Weisheit und jeder Gutwillige ist durchaus in der Lage, aus solch klischeehaften Anstößen positive Lehren zu ziehen, auch wenn die Nazi- Autobahn weh tut und die Infantilisierung durch den Sport schmerzt, jedem passen diese “Schuhe”.
3.
herr axel | 16. Januar 2009 um 13:09
erinnert mich ein wenig an diese fußballstadion-sitze an unserem ‘schönen brunnen’ auf dem nürnberger hauptmarkt. ich finds klasse.
4.
noribori | 16. Januar 2009 um 14:53
Bei dem Video oben sieht man leider gar nicht, dass die Objekte eigentlich in Bewegung sein sollen – da hat wohl schon jemand den Stecker gezogen. Fällt vor allem bei Italien auf:
http://www.3sat.de/webtv/?090115_eu_kunstwerk_kuz.rm
5.
Sugar Ray Banister | 17. Januar 2009 um 09:48
Danke für den 3sat link!
Der Cerny war übrigens vor einiger Zeit mit einer Ausstellung in Nürnberg. 2005 im Zumikon, falls sich jemand erinnern kann.
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