Filed under: Mal was anderes

Man sollte wirklich mal gucken

Flecks
was da lost ist.

Update (via):

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POLAworld

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Eine Ära geht zu Ende – Polaroid …
Spontaneität, Einmaligkeit und der Reiz der Ungewissheit. Die Faszination, den absoluten Moment unwiderruflich festgehalten zu haben und die unerschöpfliche Vielfalt der Weiterverarbeitung. All das vereint das Medium Polaroid. Frank Kretschmann zeigt eine Collage dieser außergewöhnlich nahbaren Kunstform.

Ausstellung:
Frank Kretschmann im ArTelier 03.07.09 – 09.08.09

3 Kommentare 2. Juli 2009

Für alle Brachen

Für alle Brachen
Wanderungen durch urbane Brachen. Die Idee ist gut und interessant nicht nur für Stadtplaner. Das Stadtgebiet von Nürnberg besteht ja zu auffällig großen Teilen aus Brachen und Baulücken die sich nur schwerfällig füllen, es entstehen eher noch neue. Warum also nicht auch diese Teile der Stadt erwandern als immer nur die historischen? Nun, der Haken an der Sache ist, dass diese Wanderungen schon passiert sind. Als “Vordenken über Stadt” gingen diese Exkursionen vor kurzem in die vierte Runde. Schon wieder vorbei, aber vielleicht kommt ja eine fünfte Runde und vielleicht dann auch rechtzeitig eine Info von BauLust.
Man findet mit etwas Glück noch die Flyer mit den Karten der drei Wanderungen der vierten Runde zum heimlichen nachlaufen.

4 Kommentare 28. Juni 2009

Alkoholexzess mit Anspruch

Als aktiver Teil der Weinerei halte ich mich hier etwas zurück mit Hymnen über diesen einzigartigen Ort. Eigenlob stinkt ja bekanntlich.

Nun war es aber so, dass am gestrigen Sonntagabend der Begriff Lesung quasi neu definiert wurde. Es wurde, nicht wie sonst in auf den Autorenbühnen dieser Welt, monoton gelesen bis auch die letzen Augenlieder zu sacken beginnen, nein. Es der Abend war aktiv, ja fast interaktiv. Das absurd groteske Buch „Die Reise nach Petuschki“ war Grundlage des Abends bzw. der Vortrag einzelner Kapitel daraus und zwar jeweils in der Originalsprache Russisch und in der deutschen Übersetzung. Selbst wenn man der Russischen Sprache nicht mächtig war, könnte man dem tollen Klang der Stimme von Antonia Levkina lauschen. Wer die Gags dann auch verstehen wollte (es musste ja welche gegeben haben, sonst hätten die russischsprachigen nicht eben noch gelacht) wartete gespannt auf die deutsche Übersetzung. Und die lohnte sich auch, so charmant und gefühlvoll vorgetragen, authentisch mit Wein und Wodka* in der Hand, von Natalie Keller.

In dem Buch geht es ja über nichts anderes als den andauernden Suff auf einer Zugfahrt und die ab- und ausschweifenden Gedankengänge dazu und die Poesie dabei. Das aktive Element des Abends waren die hörspielartigen Zuggeräusche, die eingespielt wurden, die Bilder und Videos von Fanseiten wie petuschki.net oder die Grafiken und Diagramme (zur Erläuterung Verschiedener Sufftypen), die dem Buch entnommen wurden und an die Wand projiziert wurden. Wodka wurde den Gästen zum Nachfühlen der Geschichte gereicht und natürlich war der ganze Raum, wie in der Weinerei üblich, eins, ohne Burggraben zwischen Publikum und Vortragenden.

Ganz toll gemacht Mädels! Ich bin stolz und danke auch an den Sprachkrach der auch tatkräftig nicht nur mit Wodka zur Seite stand.

*es war nur Wasser in der Flasche auf dem Tisch der Vortragenden. Nur zur Info für die, die sich immer noch wundern was die beiden so vertragen können.

2 Kommentare 1. Dezember 2008

Kartoffelparade

Dem vernehmen nach waren ja mehr Leute auf der allerersten Loveparade als diese überhaupt Teilnehmer hatte. Ist ein Event erstmal etabliert ist es natürlich sehr chic sich damit zu schmücken und als Kenner dazustehen. Allerdings hat die Loveparade spätestens an dem Zeitpunkt an Charme verloren, als zum ersten Mal ein Wagen der Jungen Union mit von der Partie war (das war 1999). Das sind dann so Anzeichen wo auch der letzte Depp merken sollte, dass es mit dem Spirit vorbei ist. Also muss man sich nach Alternativen umsehen. Festivals gibt es 1000de, eins größer, besser, geiler als das andere. Ne, da muss schon was Spezielles her wenn man sich über Events definieren will. Festival kann ja jeder, vor allem kann Beilagenfestivalguide jeder.
Wer den Elektroacker nicht kennt und jetzt so richtig früh dabei gewesen sein will, hats auch schon wieder verpasst. Er findet dieses Jahr nämlich zum dritten Mal statt. Irgendwo auf einem Hochplateau mitten in der Fränkischen stehen auch dieses Jahr fette Boxen auf Strohballen auf einem Acker und erzeugen eine ungewöhnliche Klangkulisse.
Samstag, 23.08.2008 ab 18:00, Elektroacker III, bei schlechtem Wetter vorraussichtlich eine Woche später.
Also hingehen, bevor die Junge Union kommt. Wer allerdings eine Technotanzveranstaltung erwartet, wird enttäuscht werden.

4 Kommentare 21. Juli 2008

St(e)ilvorlage über Rechtsaußen

In Zeiten, in denen selbst Günter Netzer rechts radikalisiert wird (Seitenscheitel plus Gefasel über deutsche Tugenden…), kann nur noch die Kunst helfen.
Jahresausstellung 2008 der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

Eröffnung: Mi 09.07.08, 19 Uhr
Sommerfest: Sa 12.07.08, 19 Uhr

2. Juli 2008


Shots

München ist auch hässlich 01 Brickstonetag München ist auch hässlich 08 Volksbad Nürnberg 35 Schallzentrale Januar 2006 Kaczinski

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