Filed under: Nürnberg ist hässlich, das kann aber ganz schön sein
Es ist nur ein Haus in einem ruhigen, bürgerlichen Stadtteil Nürnbergs (Zabo). Ein Haus, dass von einem Künstlerehepärchen bewohnt, über die Jahre verändert und bebastelt wurde, bis es irgendwann das Geisterhaus von Nürnberg war. Es sieht aus wie aus einem Gothicfantasytraum, so als wurden gestern erst eine Teufelsanbetung oder ähnliche Rituale durchgeführt. Das Haus ist von Stacheldraht umringt und wirkt verwildert. Dass die Besitzer normale, ja charmante Leute mit einem gesunden Weltbild waren, war denen nicht ganz klar, die Brandanschläge auf das Haus verübt haben oder versucht haben einzubrechen. Das Haus stand zeitweise unter Polizeiaufsicht aufgrund der Angst vor Anschlägen. Das es hier auch um Toleranz geht zeigt ein Kurzfilm über das Haus und das Ehepaar.
Der Nachbarschaft, ja vielleicht sogar dem ganzen Viertel war es ein Dorn im Auge, doch die Bewohner hatten sich zuletzt mit den direkten Nachbarn ausgesöhnt. Die Besitzer sind nun gestorben und bei der Haushaltsauflösung hat man dem Nachlassverwalter wohl dem Vernehmen nach die Bude eingerannt. Hat was von Leichenfledderei. Auch das Haus selbst steht derzeit zum Verkauf.
(via wort-wahl)
ps: ich habe einige Fotos von dem Haus vor ca. einem Jahr gemacht. Der Wunsch der Besitzerin war es aber, diese Fotos nicht zu veröffentlichen.
27. Mai 2008
Dies ist eine Sammlung von Fotos der letzten Monate. Möglicherweise sind machne der Spots so nicht mehr vorhanden.
12. Mai 2008
Update:
Weitere Bilder u.a. da, hier und dort.
Update 2:
Haufenweise Videos von der Sprengung sind hier versammelt.
15. März 2008

…, der Milchhof, trotz Denkmalschutz, und macht richtig viel Platz für Neubauten. Mal sehen was das wird. Andere olle Gebäude, die auch unter Denkmalschutz stehen, lässt man dafür stehen und pflegt sie. Die Frauenkirche zum Beispiel. Allerdings habe ich die im Gegensatz zum Milchhof nie von innen gesehen.
23. Februar 2008
10. Dezember 2007
Was vor kurzer Zeit noch verranzt ins Auge gefallen ist, ist zum passablen Probierort einer temporären Ausstellung geworden. Nachdem der Automat im innern der alten Fäkalanlage vom Besucher mit einem Euro gefüttert wurde, werden hinter einer Glaswand Kunsthandwerksarbeiten sichtbar gemacht.
13. Oktober 2007
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