Filed under: Fundstücke
Hätte nie gedacht, dass diese Seiten mal einen relegiösen Touch bekommen, aber die Jahre in Bayern reissen einfach irgendwann die Wunden der jungen Jahre wieder auf.
Das Gute an Bayern ist neben den leicht überdurchschnittlichen Gehältern ja die Nähe zu Österreich und damit zu Spuren von Resthumor. Nach Jahren der Verzweiflung bin ich nun auch auf Monochrom gestossen. Sie wahren immer da, auch in meiner Nähe aber wirklich bewusst wahrgenommen habe ich sie dann erst Ende letzten Jahres. Ich möchte hiermit auf diese durchaus international agierende, in Wien, Graz und Bamberg (!) situierte Kunstneigungsgruppe spät aber trotzdem hinweisen. Was alles in deren Umfeld entsteht mag man gar nicht anfangen zu erfassen. Aber es gibt Eindrücke, z.B. beim letzen mal Wien, da wurde mir auf der Roböxotica ein Drink künstlich hergestellt und mir fiel dann ein Gabba-Liveact wieder ein, der vor Jahren in einem Herrenklo nur durch ein Strobo illuminiert auf einem Kunstakademiefest in Nürnberg rockte. Dort gabs Monochrom-Flyer. Da waren sie also, diese Momente mit Monochrom, bewusst oder unbewusst.
Und dafür sag ich Danke, und hänge mich damit an eine schier endlose Reihe dankenswerter Dinge, geschickt vor einigen Jahren intoniert von eben jener Kunstneigungsgruppierung:
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[Danke Quelle] [Siehe auch]
20. Januar 2010
Die aktuelle Folge von Sixtus vs Lobo spielt clever mit dem Zukunftspessimismus. Bei dem Clip wird natürlich die Debatte rund um das Internet mit seinen Möglichkeiten und Strömungen parodiert. Dass das alles nicht so weit her geholt ist zeigt ein Plakat aktuell an der Tür der Weinerei Nürnberg, die Kopie eines Flugblattes von 1929, dass gegen den Tonfilm wettert und gleichzeitig Werbung für die anstehenden Stummfilmabende macht. Es wirkt authentisch und wurde hier von mir dezent auf letztes Jahrhundert gefiltert:
Natürlich wiederholt sich Geschichte pausenlos, nur immer in anderen Kleidern. Die Menschen ändern sich ja nicht. Man tut sich leichter mit Fortschritt wenn man merkt, welche bekannten Muster verwendet werden.
Update:
Das Originalplakat stammt von hier.
11. November 2009
Diese Worte stammen wohl im Original von Iggy Popp.
22. Februar 2009
Wie der Zündfunk gerade berichtete, gibt es eine schön eigenartige Karte, die eine melancholische Tour durch Nürnberg ermöglicht. Dokumentiert sind 31 Spots wie der Milchhof (rip!), die Eisdiele, der Norikus, eine Parkpank vor der Arbeitsagentur oder leerstehende Geschäfte in der Südstadt. Natürlich fehlt auch Dürer nicht. Jedem Spot ist eine Art Aufgabe zugeordnet, die einen mit dem Ort beschäftigt. Ob man nach der Tour mit starken Depressionen eingeliefert werden muss ist nicht ganz klar, aber vorstellbar.
Lustigerweise liegt diese Karte dem Sugar Ray sogar schon länger vor und wurde bei einem Anfall von Reinlichkeitswahn verräumt. Der Weckruf aus dem Äther wurde aufgenommen und verstanden. Die kurzfristige Fototour mit diesem Plan als Wegweiser ist nunmehr unausweichlich.
zu bestellen bei www.bisi-bisi.de
10. Juli 2008
Auf der Suche nach einer neuen Wohnung reicht es manchmal schon die Namen auf den Klingelschildern zu lesen um einen Eindruck über die Mieterstruktur zu bekommen. Aushänge im Hof helfen auch.
24. November 2007
Meiner steht in den Niederlanden und er verrät auch, dass ich ein Samenwerkender bin. Ladies, ihr wisst bescheid!
15. November 2007
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