Archiv des Jahres 2011
Dies ist ein Backup und ein Archiv all meiner Tweets von März 2009 an bis jetzt, also der letzten 2 Jahre und 10 Monate. Da der Sugar Ray Banister Twitter Account immer parallel und in Ergänzung zum Blog lief und laufen wird, gehört der Content nun auch mal gesammelt hier hin. Und er ist zudem archiviert, für eine Zeit lange nach Twitter, die hoffentlich so bald nicht kommen möge.
Erstellt wurde die Liste durch www.allmytweets.net. Warum 24 Tweets fehlen ist mir etwas schleierhaft. Ich schätze, dass der Index von Twitter nicht sauber aktualisiert wurde als vereinzelt mal Tweets gelöscht wurden.
Update
Der Text “Warum soziale Netzwerke sich nicht durchsuchen lassen” von Sascha Lobo fügt diesem Post eine weitere Komponente hinzu. Twitter lässt sich nicht sonderlich gut durchsuchen. Diese Seite schon und sie ist auch von Suchmaschinen indizierbar.

All My Tweets
View all your tweets on one page.
@srbanister
loaded 1691 out of 1715 tweets
- UPDATE Neuer Blogpost: Evol in Nürnberg (anno 2005) http://t.co/Xhkwk2et #streetart Dec 31, 2011 »»
- Neuer Blogpost: Evol in Nürnberg (anno 2005) http://t.co/Xhkwk2et #streetart Dec 30, 2011 »»
- RT @emohitler: Heul Hitler! Dec 30, 2011 »»
- Nürnberg ist in Sachen Urban Hacking kein weißes Blatt. Man stößt auf so einiges, wenn man etwas gräbt. Ein bisschen davon taucht bald auf. Dec 30, 2011 »»
- Der Osten lebt! RT @BerlinMitteInst: Berlin ist out: In Sachsen gibt es eine außergewöhnlich vitale Techno-Szene (…) http://t.co/1LuyRDOh Dec 29, 2011 »»
- Sie nennen es Thekenschlampen. Schon immer. Dec 28, 2011 »»
- Heimlich die Teleshopping- und Religionssender aus dem neuen Satreceiver der Eltern gelöscht. Nenne es nicht Zensur. Nenne es meine Pflicht. Dec 26, 2011 »»
- Zu Hause. Da bei der nasskalten feuchten Luft, dem leichten Torfgeruch und da, wo ein Acker mit Weiden noch die Mark ist. Dec 24, 2011 »»
- Fotos von Blinden – Ich sehe nichts, wo Du was siehst – Kultur – sueddeutsche.de http://t.co/3gC262rB Dec 24, 2011 »»
- Merry Christmas! (Terry Gilliam Christmas Season’s Greetings, 1968) http://t.co/r2W6g1ou Dec 23, 2011 »»
- Wobei, nix gegen die Partyszene im Osten. Da können wir Wessis noch lange von lernen. /cc @WePartyNBG Dec 23, 2011 »»
- @WePartyNBG Es ist verwerflich, dass Nbg für eine Stadt dieser Größe ne Clublandschaft wie Bautzen hat. Leider ändert ihr da auch nix dran. Dec 23, 2011 »»
- yes, it’s an Alien-prequel by Ridley Scott http://t.co/qdlKZJyL Dec 23, 2011 »»
- @WePartyNBG jepp, so kennt man euch. Trinkt mal weiter billige Jägermeister. Kopf hoch, wird schon! Dec 22, 2011 »»
- Kurzer Beitrag zur Genderdiskussion. http://t.co/LLAvcw3Y Dec 22, 2011 »»
- Braille Graffiti http://t.co/jlpNw1rM Dec 22, 2011 »»
- Ghostery für Chrome und Firefox. Blockliste, die so ziemlich alles, was von fremden Seiten nachgeladen wird, blockiert. http://t.co/H4PWQMYT Dec 22, 2011 »»
- Dieses @WePartyNBG repräsentiert ganz gut das oberflächliche Eventeinerlei der Stadt. Anspruchslos und Hauptsache es gibt billig Alkohol. Dec 22, 2011 »»
- Vermutlich nicht mal ein Witz RT @katjaberlin: einfach mal anstellen und gucken, ob die schlange mich ins postamt oder ins berghain führt. Dec 21, 2011 »»
- RT @insideX: Was man des Nächtens beim Amazon stöbern entdeckt, ein sehr lustiger Kommentar zu eine sehr teuren Kamera -> http://t.co … Dec 21, 2011 »»
- @Runkenstein :-) Dec 20, 2011 »»
- @buetts Genau dafür gibts Excel! :) Dec 20, 2011 »»
- Kaum schneit es, schon wird der Gehweg gestreut. Tage an denen es schwer fällt, sich über das kleinbürgerliche Nürnberg aufzuregen. Dec 20, 2011 »»
- @snaph_de gerne. Darfst nun ruhig Fotos nachlegen :) Dec 20, 2011 »»
- RT @spreeblick: Viel Kim Jong Il und kaum Vaclav Havel in der Timeline. The good die untwittered. Dec 19, 2011 »»
- Neuer Blogpost: Die Friedrich-Ebert-Enge http://t.co/nRx4tDCo #Nürnberg #Fotografie Dec 18, 2011 »»
- Werde mehrere der Selbsthilferatgeber vom @Vergraemer in den nächsten Tagen im Freundeskreis verteilen. Ich hoffe das hilft. Dec 18, 2011 »»
- Heute Abend: würzige Noten, organische Klangfarben, groovy im Abgang: urban echoes » Weinerei Nürnberg http://t.co/PZW1MFUA via @WeinereiNBG Dec 17, 2011 »»
- Geschenktipp: Der Melancholische Stadtführer für Nürnberg. Gibts in der Fachmarie in der Fürther Str. http://t.co/RxLvtlBf #servicetweet Dec 17, 2011 »»
- Großartige und sehr düstere Fotos der Straßen Nürnbergs von @snaph_de: http://snaph_de.500px.com Dec 17, 2011 »»
Fortfahren 31. Dezember 2011
2005 war für Streetart in Nürnberg kein so schlechtes Jahr. So war Streetartist Evol nicht nur zu Gast in der Ronin Galerie in der Hessestraße in Gostenhof (das Projekt war temporär), sondern hat offenbar in der Zeit auch einige Spuren in Nürnberg selbst hinterlassen.
Die folgenden Bilder stammen aus der Zeit und zeigen von Evol bearbeitete Verteilerkästen und sie haben so in Nürnberg gestanden. Zwei in der Südstadt, einer in Gostenhof selbst und noch einer. Genaues ist heute nur noch schwer zu sagen, aber vielleicht erkennt ja jemand anhand der Bilder den Ort. Die letzten beiden Fotos sehen wirklich sehr nach Nürnberg aus. Ach und selbstverständlich existiert von den Sachen nichts mehr.
Update:
Bild 1 und 3 ist das gleiche Objekt. Bild 2 Schwanhardtstr. neben dem Fahrradladen. Bild 4 Gostenhof am Einkaufsmarkt, gegenüber der Artelier Galerie (Knauerstraße)




Wie sich die Stromkastenmalereien mittlerweile entwickelt haben, sieht man hier.
Danke an eyeshots.net
30. Dezember 2011
Da ist er nun, der mehr oder weniger fertige Friedrich-Ebert-Platz. Wobei das Wort “Platz” in dem Namen den Ort nicht sonderlich korrekt beschreibt. Denn es gibt keinen Platz oder irgendeinen Freiraum an diesem Ort. Er ist eng und zugestellt und er ist so abgrundtief hässlich wie damals schon und pflegt damit eine Tradition der Stadt, in der schöne und einladende Plätze und öffentliche Räume praktisch nicht vorhanden sind. Man kann da wirklich bald ein Konzept hinter vermuten. Ein schöner Ort würde ja auffallen, und auffallen möchte man in Nürnberg eher nicht.
Die NZ gibt mit dem Artikel “Was lief falsch am Friedrich-Ebert-Platz?” etwas Einblick in die Wirren die zu Tage treten, wenn man versucht in Nürnberg Architektur und Stadtplanung zu machen.
18. Dezember 2011
Was man mit Bildern und Fotos machen sollte, bevor sie im Wohnbereich oder im Keller vor sich hin stauben: in der Stadt verteilen!
Es gibt nun noch einen weiteren Grund mal durch die Humboldtstraße zu spazieren. Nicht nur um Nürnberg mal von einer vielleicht etwas nicht so klischeehaften Seite zu erkunden, sondern um bei der Hausnummer 90 innezuhalten und staunend durchs Schaufenster zu blicken. Das befreundete Architekturbüro Archinovo hat sich nämlich bereiterklärt, eine Wand freizuräumen, um Fotos aus diesem Blog ein warmes Heim für den Winter zu geben. Also schaun Sie doch mal rein.
Wäre doch eigenartig, wenn man bei der Energieberatung nicht etwas abwesend, dafür aber inspiriert rüber zu den Fotos gucken und sich überlegen würde, wie man das Volksbad sanieren könnte, das Atrium kultivieren, den Optiker wiedereröffnen oder eine alte Fassade wenigstens in Ansätzen wieder etwas Leben einhauchen könnte. Galerien sind ja auch oft ein Ort für neue Ideen, ein Architekturbüro in der Südstadt nun möglicherweise auch.
9. November 2011
Im Jahr 2008 schloss “das schönste Kino Nürnbergs“, das Atrium. “Ein Filmpalast aus der guten alten Kinozeit, komplett neu renoviert und mit modernster Licht- und Tontechnik für anspruchsvollen Filmgenuss in unwiderstehlich charmantem Ambiente” so stands geschrieben seinerzeit, aber der Tod des Filmvorführers (so munkelt man) brachte dem Kino ein jähes Ende. Im Jahr 2010 entstand dann das Foto des verfallenen Atriums. Der schön ranzige Charme war noch da, getragen vor allem durch den die ganze Fassade einehmenden Schriftzug. Auch davon ist gerade nicht mehr viel zu sehen. Scheinbar bekommt das Gebäude eine Farbsanierung, vielleicht um es attraktiv für eine weitere Nutzung zu machen? Wer weiss…
3. November 2011
Edition St. Leonhard / Schweinau
Es ist beängstigend, wie leer, bedrückend und lieblos ein Stadtteil sein kann. St. Leonhard ist eine dieser Ecken, in der man an einem Sonntag-Nachmittag durchläuft und nicht Halt macht. Nichts lädt einen ein oder schmeichelt die Sinne. Die Häuser liegen schmuck- und regungslos und verschlossen da. Es wirkt zwar aufgeräumt und auch irgendwie sauber, aber wenn das farbenfrohste eines Viertels der Friedhof ist, dann lässt das auf die Lebendigkeit des Rests schließen.
Dazu gesellen sich verlassene Fensterfronten von Orten, die wohl mal Geschäfte gewesen sind. Verblichene Poster aus den 80ern schmücken mit Mühe die staubigen Fenster. Graffitis finden sich praktisch nicht, von einigen motivationslos hingekritzelten Tags mal abgesehen. Nicht mal für Unfug reicht der Antrieb in dieser Ecke, so scheint es, für Gestaltung der eigenen Umgebung zeigt sich erst recht keine Energie.
An Autos wird jedoch nicht primär gespart. Der Fuhrpark des Viertels kann sich durchaus sehen lassen. Falls es Finanzen, Ideale und Interessen in St. Leonhard gibt, dann sind sie nicht für den eigenen Ort bestimmt, sondern dienen anderen Zwecken.
14. Oktober 2011