Deichkind – Like Mich Am Arsch (Leider Geil)

Ungefähr alle sechseinhalb Jahre möchte ich aus aktuellem Anlass einen Song von Deichkind zum Besten geben. Ging es damals bei “Ich und mein Computer” noch um das persönliche Unvermögen und angenervt sein ob der dysfunktionalen häuslichen Informationstechnologie, so haben wir es nun mit einer bizarren, fragwürdigen und verzerrten Kultur innerhalb der sozialen Netzwerke, insbesondere auf Facebook und Youtube, zu tun.

Das Video parodiert dabei nicht nur die mehr oder weniger bekannten und teilweise innerhalb der Generation Y und Z gerne geteilten Trashclips irgendwelcher sonderbaren Fails. Deichkind parodieren sich direkt selbst, indem sie ihren Clip mit dem in die Umgangssprache aufgenommenen Titel “Leider Geil” aus dem Jahr 2012 (fast) 1:1 aufwandsarm zielgruppengerecht nachgefilmt haben.

Das macht alles viel Spaß und der Subtext stimmt! Ich denk bei sowas ja immer an den Typen aus den 70er  Jahren dem ich erzähle, dass mittlerweile die halbe Gesellschaft ein Gerät in der Hosentasche hat, mit sie auf das Wissen der Menschheit zugreifen kann, und zwar in Echtzeit. Er würde mich ins Reich der fieberigen Utopien schicken und dann zufriedenen auf seine Brockhaussammlung blicken. Ich würde es dabei belassen und nicht erwähnen, mit was für “Wissen” die halbe Gesellschaft tatsächlich täglich um sich wirft.

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Video vom KOMM Nürnberg 1970 – 1990

Schönes psychedelisches Videomaterial aus den guten alten Zeiten, als es in Nürnberg noch Punk und besetzte Häuser gab. Das K4 (aka Künstlerhaus Nürnberg) erlangte zwischen 1973 und 1997 als eines der ersten selbstverwalteten soziokulturellen Zentren in Deutschland überregionale Bedeutung. Sein Name: Kommunikationszentrum oder kurz KOMM. Aus jenen Tagen stammt das folgende wie aus der Zeit gefallene Videomaterial. Heutzutage ist Nürnberg was das aussenden von kulturellen Strömungen angeht ja eher unauffällig.

via

Auch interessant: 100 Jahre Künstlerhaus (Video)

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Kontakt mit einem Leser des Blogs

Vor einiger Zeit schon erreichte mich eine Mail mit Feedback. In diesem Fall kam sie jedoch anonym, mit bewusst ungültiger Absenderadresse und somit ohne jegliche Möglichkeit zu antworten. Die Mail schmeichelt mir so sehr, dass ich sie hiermit zeitlich entkoppelt veröffentlichen möchte. Falls du das liest, lieber Absender, schon mal fetten Dank! Ich möchte auf diese Weise antworten. Der folgenden Text ist original, ich habe lediglich Links und ein Bild reingebaut um für die restlichen Leser den Kontext herzustellen.

Hallo Dirk,

ich kannte Deinen Blog schon über ehemalige Kollegen die mir davon erzählten, aber nun habe ich es auch endlich geschafft mich ausgiebig mit Deinen Fotos auseinander zu setzen.

Zuerst möchte ich Dir ein großes Lob für Deine Fotografien geben! Ich habe bis vor nicht all zu langer Zeit noch in Nürnberg gelebt und war ebenfalls ständig auf der Suche nach “neuestem” Leerstand oder Abrissgeländen. Nürnberg hatte einiges zu bieten…und ich konnte es einige Jahre genießen durch irgend welche Löcher oder über Zäune in diese alten Bauten einsteigen und das alte, verlassene Flair genießen zu können. Allerdings mit einem etwas anderen Hintergrund als Du ihn zB hast.

Zu meiner Freude konnte ich in vielen Deiner Beiträge und Dankos Fotos Orte entdecken, in denen auch ich schon gewesen bin und mein “Unwesen” gerieben habe.

Die alte Zuckerbär Fabrik an der Rothenburger Straße, das Tucher Gelände, die alte Post am Hbf, der Güterbahnhof hinterm XXXLutz, das Schwesternwohnheim in der Nordstadt, das leere Hotel über dem Tiergarten und viele mehr…

Alles schöne Plätze an denen auch ich schon war…auch konnte ich mir einige gute Tagfotos von euren Blogs ziehen, von denen ich nur Langzeitbelichtungen aus der Nacht hatte. Das hat mich schon sehr gefreut!

Auch waren wir schon zweimal fast “gleichzeitig” an einem Ort.

So zB im Deutschen Hof.

Deutscher Hof Abriss #4 - Der Festsaal

Dieses Foto hast du am 12.01.2014 gepostet. Am gleichen Tag habe auch ich darin ein Foto in dem ehemaligen Ballsaal des Hotels gemacht. Allerdings Nachts und nach getaner Arbeit.

Und wenn die Fotos in Deinem Posting vom Freibad Langwasser tatsächlich vom 21. Januar  2013 sind, so kann ich sagen, dass das Graffiti darauf exakt 3 Tage alt war als Du es Fotografiert hast. Und auch hier muss ich sagen: Danke für die Tagfotos ; )

Leider habe ich unter euren Fotos noch viele für mich bisher unentdeckte Spots gefunden…von der leeren Hafenhalle hatte ich gehört und auch die leer stehende Müllverbrennungsanlage kannte ich, habe es aber leider nie geschafft beide einmal “zu besuchen”.

Mach weiter so! Dein Blog ist sehr interessant und Deine Fotos sehr spannend!!

“Auf bald” ; )

Nochmal danke für die Zeilen! Die Fotos vom Deutschen Hof sind tatsächlich am 21.01.2014 entstanden. Wir hätten uns also wirklich abklatschen können. Die Fotos vom Freibad sind sogar einen Tag vor der Veröffentlichung gemacht worden. Das Graffiti sah damals wirklich sehr neu aus, nicht nur ob des Zeitstempels, das es so taufrisch war, überrascht mich nun besonders!

Mittlerweile ist Nürnberg leider etwas durchsaniert und viele der Spots sind verschwunden. Mein Plan ist, in 2015 wieder etwas Fahrt aufzunehmen und zu schauen, was es noch so gibt bzw. ob vielleicht neue Orte entstehen. Schade, dass Du weg bist. Nürnberg könnte nach wie vor rege Geister wie Dich gebrauchen!

Auf bald! :)

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Fotowalk mit Nürnbergs Instagram-Szene

Fotowalk mit Nürnbergs Instagram-Szene

Instagram wurde durch mich lange Zeit vernachlässigt. Zwar habe ich schon länger einen Account dort, vollständig überzeugt hat mich die kleine App noch nie. Es gibt beispielsweise keine Möglichkeit, vom Desktop aus zu arbeiten. Man ist auf das quadratische Bildformat beschränkt, was einigen Fotos nicht gut tut, und zuweilen erhärtet sich der Eindruck, so mancher User kümmere sich mehr um möglichst viele Hashtags, als um ein ordentliches Bild. Die absolute Reduktion auf sehr wenige Funktionen stört gewaltig. Auch habe ich noch den Aufschrei im Hinterkopf, als die einst reine iPhone-App 2012 auf Android portiert wurde. Apple-User machten sich um den Verfall »ihrer« Fotokultur Sorgen. Ein deutlicher Hinweis auf die hohe Bindung mancher Menschen an die Plattform. Es gibt andere, weitaus umfangreichere und professionellere Fototools und -plattformen (schaut euch mal VSCO an).

Nun hat Instagram die derzeit aktivste und agilste Nutzerbasis, was nicht zuletzt an der Einfachheit der Applikation liegt. Mir drängt sich nicht nur ob der Retrobildqualität der Vergleich zur Lomografischen Gesellschaft auf. Selbige hielt in den 90ern mit billigen einfachen analogen Kameras eine sehr aktive und kreative Community am Laufen. Instagram hat dieses Treiben mittlerweile digitalisiert. Die Nutzer kümmern sich gerne und viel um Treffen und gemeinsame Aktivitäten. Fotos inklusive.

Das soziale lokale Netz

Nürnberg spielt mittlerweile sehr gekonnt auf der Klaviatur der sozialen Medien. Die Stadt ist bei Instagram weit vorne vertreten, jedenfalls was deutsche Städte angeht. Das Konzept, die Vielfalt jenseits der touristischen Highlights und der Hochglanz-PR-Bilder abzubilden, kommt bei den Fans und Followern Nürnbergs sehr gut an, verriet mir Johannes Barthel aus der Online-Redaktion letztes Jahr in einem Interview.

Folgt man nuernberg_de, so erlebt man nicht nur das Engagement der Follower, sondern erhält auch Einladungen zu eigens organisierten Fotowalks zu denen man sich anmelden kann. Die Fotowalks werden einem Thema oder einer Örtlichkeit gewidmet und bekommen einen Hashtag um alle Fotos später zusammenzuführen. In Nürnberg haben wir es mit #igersmeetnürnberg beziehungsweise hatten es jüngst mit #igersmeetnürnberg03 zu tun. Darüber hinaus gibt es auch die teilweise etwas kitschige Aktion »das User-Bild der Woche« rund um den Hashtag #nuernberg_de. Man kümmert sich um die fotoaffine Community und das passiert auf keiner anderen Plattform so wie auf Instagram.

Am Samstag, den 21. März, gab es nun das dritte große Igers-Treffen in Nürnberg. Ich war zum ersten Mal mit dabei. Wir besuchten das Planetarium, das Volksbad (bin dort 2010 schon mal gewesen) und die Dachterrasse des Hochhauses am Plärrer. Schöne Locations für einen entspannten Fotowalk. Lustigerweise fotografierte kaum jemand ausschließlich mit dem Telefon. Einige Leute hatten viel und mächtiges Fotoequipment dabei. Dinge, mit denen man eigentlich nicht so eine simple App wie Instagram bespielt. Aber es geht auch nicht um Technik. Es geht um die Community, den sozialen Aspekt und das Netzwerk. Das funktionierte hervorragend an diesem Nachmittag.

Fotowalk mit Nürnbergs Instagram-Szene 01
Instagrammer bei der Arbeit

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Sonnenfinsternis 2015 Nürnberg 00

Sonnenfinsternis 2015 fotografiert mit DSLR und Rettungsfolie

Da war es, ein Naturspektakel an einem schönen, fast wolkenlosen Tag im März 2015 in Nürnberg und dem Rest der Welt. Den Hype um die Vorbereitungen, den Ansturm auf spezielle Sonnenbrillen oder Aufsätze für Objektive habe ich schlicht ignoriert. Im Haushalt gibt es auch Material, um eine Sonnenfinsternis zu beobachten. Rettungsfolie aus alten Verbandskästen beispielsweise. Mit zwei Schichten dieser Folie vor den Augen ließ sich die Sonne wunderbar direkt beobachten und klebte die Folie vor der Linse der Kamera, lies sie sich auch fotografieren, ohne zu überstrahlen.

Das Ganze war schnell gebastelt und sah wie folgt aus.

Sonnenfinsternis Setup

Da die Sonne etwas weiter weg ist, macht es Sinn mit sehr viel Brennweite zu fotografieren. Mehr als 135 mm habe ich allerdings nicht in meinem Fundus. Aber reicht auch.

Aus der Hüfte lässt sich eine Sonnenfinsternis auch fotografieren. Das sieht dann so aus. Gefällt mir persönlich sehr gut, aber ich wurde auch mit der Lomographie fotografisch sozialisiert.

Sonnenfinsternis 2015 Nürnberg 01

Sonnenfinsternis 2015 Nürnberg 02

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Das Ihme-Zentrum Hannover damals 01

Das Ihme-Zentrum damals (2001 / 2002)

Der Verfall des Ihme-Zentrums in Hannover kam für mich jetzt doch etwas überraschend. Nach der Aufbereitung hier im Blog bin ich jetzt kurzerhand in die hintere Ecke der Festplatte gekrabbelt um nach alten Fotos zu suchen. Ich habe in meiner Zeit in Hannover unweit vom Koloss in der Nordstadt gewohnt und habe damals auch so langsam meinen Hang zur urbanen Fotografie entdeckt. Überraschenderweise sehen die Fotos von damals jetzt auch nicht so groß anders aus als die von heute. Allerdings wurden sie mit etwas einfacheren Mitteln gemacht. Das Titelbild ist mit einem Lomo Supersampler im Jahr 2001 entstanden. Diese sehr einfache analoge Plastikkamera hat ein Foto in vier Abschnitte unterteilt und mit leichtem Zeitversatz vier mal belichtet. Damit konnte man recht geschickt Bewegungen einfangen oder auch recht eigenwillig Fassaden fotografieren. (Vielleicht sammel ich die Fotos aus der Zeit mal zusammen und mache nen eigenen Retropost draus. Ist lustiges Zeug dabei.) Die anderen Fotos sind dann 2002 mit meiner ersten Digitalkamera, einer Canon Ixus, entstanden. Für diesen Post habe ich die Bilder, außer das Supersampler-Foto, farblich leicht angepasst. Sie sehen jetzt etwas analoger und auch älter aus, als sie eigentlich sind.

Viel mehr als diese 10 Fotos habe ich jetzt allerdings nicht finden können. Sehr schade. Fotowalks und die ausdauernde urbane Spurensuche waren mir damals noch fremd und auch war eine Kamera, beispielsweise in Form eines Mobiltelefons, noch nicht ständiger Begleiter. Somit existiert als Erinnerung an das noch halbwegs vitale Ihme-Zentrum nur diese kleine Fotosammlung, entstanden an einem sonnigen Nachmittag im Mai 2002.

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Ihme-Zentrum Impressionen 00

Ihme-Zentrum Impressionen – Hannovers Geisterstadt

Ich kenne das Ihme-Zentrum noch aus der Zeit, als es belebt und in Betrieb war. In den 90ern war das noch so. Man konnte einkaufen, zum Zahnarzt gehen und ich habe auch eine vage Erinnerung daran, mal aus einem der oberen Stockwerke aus einer Wohnung raus in die Welt geschaut zu haben. Bizarr war das Ihme-Zentrum gefühlt schon immer und eine Bausünde auch. Die Nähe zum Fluß und die damit etwas höherwertig suggerierte Lage hat da nur wenig dran geändert. In den 1970er-Jahren bestimmte der Brutalismus den Städtebau. Damals waren Kolosse wie das Ihme-Zentrum in Mode und galten als hochmodern. Ihre Halbwertszeiten blieben überschaubar. In kaum einer Stadt fehlen diese überdimensionierten Wohnbunker. Als Stadt in der Stadt wurden sie mal bewundert und prägend ins Stadtbild gesetzt, bewährt haben sie sich nirgends. Es dauerte in der Regel nicht lange bis solche hochkonzentrierten Wohnanlagen von höherwertigen Adressen (Interessenten standen Schlange, um dort eine Wohnung zu ergattern) zu prekär anmutenden Gegenden wurden, in denen man Nachts besser die Tür zu lässt.

Seit rund vier Jahrzehnten bestimmen das Ihme-Zentrum nun die Silhouette des hannoverschen Stadtteils Linden, mit der Zeit kam der Verfall und mittlerweile ist es einer der größten Sanierungsfälle Niedersachsens. Jahrelang hat die Landesbank Berlin (LBB) als Gläubigerbank nach Investoren für den maroden Hochhauskomplex gesucht – doch vergeblich. Es kam zu einer Zwangsversteigerung, die jedoch erfolglos blieb.

Jetzt steht der Klotz rum, lässt sich nicht bewegen, ist in kleinen Teilen noch bewohnt (offenbar Eigentumswohnungen, die derzeit wohl eher unvermittelbar sind) und ist eigentlich eine urbane Ruine. Bei einer kurzen Visite in der alten Heimat Hannover kam es jetzt zu einer Pirsch durch die in Beton gegossene bedrückende Enge.

Fotos aus dem Ihme-Zentrum

Das Ihme-Zentrum Hannover in einer Abendlichen Stimmung im Februar 2015


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11 richtige Momente im Feburar 2015

Der Februar stand ganz im Zeichen der Hansestadt Hamburg. Selbige ist ja mittlerweile meine zweite Heimat geworden. Hamburg ist eine feine und angenehme Stadt und ein gutes Gegengewicht zu Nürnberg.

Richtiger Moment Februar 2015 01

Aber Nürnberg hat die Weinerei und eben jene hat mittlerweile sehr viele LEDs die sich mit einer App auf dem Smartphone (via OSC) steuern und auch animieren lassen. Ein fantastisches Spielzeug!

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Einen Monat Steinzeit – Paleo-Ernährung im Selbstversuch

Paleo-Ernährung im Selbstversuch 1

Es ist wirklich nicht so, dass ich jede Diät mitmache. Im Gegenteil. Ernährung war für mich meist auf die Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen beschränkt. Natürlich war es mal gut, lecker essen zu gehen, aber im Alltag dominierte der schnelle Döner, der Asiamann mit seinem Wokgemüse oder bei Heißhunger am Abend noch schnell die Burgerbratkette am Straßenrand. Klar, beim Einkaufen wurde schon auf Bio geachtet aber eigentlich lief das mit der Ernährung immer so ein bisschen nebenher. Kochen mit Freunden war ok, aber Rezepte sind mir meist immer dann am besten gelungen, wenn ich sie vor der Zubereitung durch Pizza ersetzt habe. Alles ging also einer durch die (Konsum)-Gesellschaft gegebenen Ordnung nach. Bis der Tag kam, an dem ich von Paleo erfuhr.

Irgendwie muss mein Körper schon vor mir geahnt haben, dass das mit der Ernährung nicht so weiter gehen konnte. Aus einer Mahlzeit ging ich nicht etwa gestärkt hervor, vielmehr verfiel nach dem Mittag gerne mal in das berüchtigte „Suppenkoma“. Morgens brauchte ich manchmal auch recht lange um auf Betriebstemperatur zu kommen. Starker Kaffee brachte irgendwann auch nichts mehr. Das Prinzip hinter Paleo fiel bei mir auf fruchtbaren Boden. Diese Ernährungsform sagt im Prinzip, dass Innovation schneller ist als Evolution. Sprich, der menschliche Körper ist eigentlich nicht für Lebensmittel gemacht, die erst seit einigen tausend Jahren existieren und schon gar nicht für die ganzen industriell verarbeiteten Lebensmittel und die ganzen künstlichen Zusatzstoffe, die es erst seit vielleicht 100 Jahren gibt. Unser Körper hängt noch in der Steinzeit fest, was Nahrungsmittel angeht. Natürlich vertragen wir die ganze neuzeitliche Völlerei, weil wir auch sonst ziemlich robuste Kreaturen sind, aber wieso sollen wir uns das eigentlich alles zumuten? Oder andersrum: bis wir Fertigpizza oder Gummibärchen nahrungsmitteltechnisch so verwerten können wie einen Apfel, dauert es bestimmt noch 400 Generationen.
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